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Sankt Martin ist eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Maikammer im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz (Deutschland). GeographieGeographische LageIn einer langgestreckten Talfalte eingebettet, lehnt sich das Dorf an den Ostabhang der Haardt. Im Norden wird es von der zweithöchsten Erhebung der Pfalz, der Kalmit begrenzt. Die Totenkopfstraße, die zum deutsch-französischen Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen führt, zieht unmittelbar am nördlichen Dorfende vorbei. Südlich des Ortes erhebt sich auf einem vorgelagerten Hügel des Hochberges die Veste Kropsburg, einst Sitz der obersten Barone des Reiches, der Ritter von Dalberg. In östlicher Richtung breitet sich die Rheinebene aus. GeschichteDie Gegend ist seit der Römerzeit besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte jedoch erst 1149. Man nimmt jedoch an, dass ein Dorf an dieser Stelle bereits seit dem 7. Jahrhundert besteht. GemeinderatBei den Wahlen zum Gemeinderat am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:
Wirtschaft und InfrastrukturSankt Martin lebt überwiegend vom Wein, der auf ca. 200 Hektar in drei Lagen angebaut wird und dem damit verbundenen Tourismusaufkommen. Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerkeDer mittelalterliche Ortskern ist sehenswert und steht seit 1980 unter Denkmalschutz. Regelmäßige VeranstaltungenDer Namenstag des Heiligen Martin am 11. November ist ein örtlicher Feiertag, der jedes Jahr mit einem Weinfest begangen wird. Höhepunkt ist dabei eine Martinsprozession, bei der eine Figur des hl. Martin von einem armen Winzerhof zum nächsten armen Winzerhof getragen wird, damit der Segen des hl. Martin das wirtschaftliche Wohlergehen dieses Betriebes fördere. Eine Agape bildet den Abschluss dieser Bild-Wanderung. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
