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Sankt Oswald-Riedlhütte ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau. GeografieGeografische LageSankt Oswald-Riedlhütte liegt in der Region Donau-Wald im Inneren Bayerischen Wald an der Grenze zur Tschechischen Republik. GemeindegliederungZu Sankt Oswald-Riedlhütte gehören folgende Ortsteile:
GeschichteSankt Oswald-Riedlhütte im heutigen Bezirk Niederbayern gehörte dem zum Kurfürstentum Bayern gehörenden Kloster St. Oswald. Das Kloster besaß hier eine geschlossene Hofmark mit Niedergerichtsrechten. Riedlhütte gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Bärnstein. 1450 entstand am Ort eine der ältesten Glashütten des Bayerischen Waldes, die Riedlhütte. Sie ist bis heute im Betrieb. Auf alten Landkarten der Region ist ein Schloss abgebildet, das in Reichenberg stand. Es war ein Jagdschloss und diente der Bärenjagd im Bayerischen Wald. Es wurde während des 30-jährigen Krieges niedergebrannt. Teilweise wird heute noch erzählt, dass noch unterirdische Fluchtgänge vorhanden sein sollen. Ein Fluchtweg soll vom unteren Dorfanger bis zum Nachbarort Riedlhütte führen. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde mit dem Namen Sankt Oswald. 1979 änderte die Gemeinde den Namen in "Sankt Oswald-Riedlhütte". EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3239, 1987 dann 3103 und im Jahr 2000 3234 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Josef Meininger (SPD). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.194.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 235.000 €. WappenDie Wappenbeschreibung lautet: Geteilt von Blau und Gold; oben zwischen zwei schräg gekreuzten silbernen Beilen schwebend ein silberner Glasbecher; unten auf grünem Dreiberg sitzend ein schwarzer Rabe mit einem silbernen Ring im Schnabel. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe 712 und im Bereich Handel und Verkehr 27 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 90 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1045. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 70 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 563 ha. Davon waren 31 ha Ackerfläche und 531 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Aufgrund sinkender Schülerzahlen wird ab dem Schuljahr 2006/07 die Volksschule aufgelöst und in eine Hauptschule umgewandelt. Die Grundschüler verteilen sich dann auf die Grundschulen in Spiegelau und Neuschönau, die im Gegenzug ihre Hauptschüler nach Riedlhütte schicken. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
