Schäftlarn in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: München
Koordinaten: 47° 59′ N, 11° 27′ O
Höhe: 692 m ü. NN
Fläche: 16,71 km²
Einwohner: 5510
Bevölkerungsdichte: 330 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82069
Vorwahl: 08178
Kfz-Kennzeichen: M
Gemeindeschlüssel: 09 1 84 142
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Starnberger Straße 50
82069 Hohenschäftlarn
Webpräsenz: www.schaeftlarn.de
Bürgermeister: Dr. Matthias Ruhdorfer (CSU)
Lage der Gemeinde Schäftlarn im Landkreis München

Schäftlarn ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München an der Isar gelegen mit den Ortsteilen Ebenhausen, Hohenschäftlarn, Kloster Schäftlarn, Neufahrn und Zell.

Wappen

Wappen

Beschreibung: In Blau ein silbernes Schiff mit zwei geschrägten silbernen Rudern, darüber schwebend ein sechsstrahliger silberner Stern.

Geschichte

Um 762 wurde das Kloster Schäftlarn durch Waltrich, einen Freisinger Domkleriker, als Benediktiner-Kloster gegründet. Ab 1140 gehörte das Kloster dem Orden der Prämonstratenser. Der Ort Hohenschäftlarn wurde erstmals 778 erwähnt, er gehörte als geschlossene Hofmark zum Kloster. Der Klosterkomplex wurde 1702 bis 1760, die Kirche St. Georg zu Hohenschäftlarn 1729/30 letztmals neu erbaut. Wie alle bayerischen Klöster wurde Schäftlarn durch die Säkularisation aufgelöst. Die Gebäude wurden verkauft, u. a. wurden hier eine Steingutfabrik, eine Brauerei und ein Mineralbad betrieben. Schäftlarn wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. 1866 stiftete der ehemalige König Ludwig I. von Bayern das Kloster als Benediktinerkloster neu und förderte die Errichtung einer Schule. Das bekannte Klostergymnasium mit Internat gründeten die Schäftlarner Benediktiner 1884. 1910 wurde Schäftlarn wieder zur Abtei erhoben. Zell ist um 1160 bezeugt, aber mit Sicherheit weit älter. Ebenhausen erscheint urkundlich frühestens 1130 unter dem Namen Emmenhusen. Neufahrn wird erstmals 1140 erwähnt (frühere Daten sind unsicher).

Wirtschaft

Ansässige Unternehmen

  • Brenner Verpackung
  • MST Technology GmbH Europe (European Headquarters)
  • global Syntax Language Management Services
  • Rolladen Schönberger GmbH & Co. KG

Öffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

  • Gymnasium der Benediktiner Schäftlarn
  • Grundschule Schäftlarn

Freizeit- und Sportanlagen

  • Fussballplatz
  • Tennishalle
  • Beachvolleyball Anlage

Sehenswürdigkeiten

Die Klosterkirche des Klosters Schäftlarn ist ein Juwel des Rokoko. 1733 bis 1740 wurde unter Francois de Cuvilliés d.Ä. ein Neubau begonnen. 1751 bis 1760 wurde der Bau von Johann Georg Gunetzrhainer und Johann Michael Fischer vollendet. 1754 bis 1756 malte und stukkierte Johann Baptist Zimmermann die Kirche aus. 1756 bis 1764 stellte Johann Baptist Straub die Altäre und die Kanzel auf. Im Moment müssen Teile der Decke mit Netzen gesichert werden. Eine Generalsanierung ist dringend erforderlich.

Museen

  • Heimathaus der Gemeinde Schäftlarn



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Informationsportal über Schäftlarn in Bayern - 26.5.2012