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Die amtsangehörige Gemeinde Scheggerott (dänisch: Skæggerød) liegt zwischen Süderbrarup und Kappeln im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Brarupholz liegt im Gemeindegebiet. Geografie und VerkehrScheggerott liegt etwa 7 km westlich von Kappeln in ländlicher Umgebung. Nördlich verläuft die Bundesstraße 199 von Kappeln nach Flensburg, südlich die Bundesstraße 201 von Kappeln nach Husum. In Scheggerott hält die Museumsbahn von Kappeln nach Süderbrarup. GeschichteUr- und FrühgeschichteEinige Hügelgräber im Norden der Gemeinde stammen aus der Jungsteinzeit oder der frühen Bronzezeit und zeugen von der frühen Besiedelung der Gegend. Ein besonders großer Hügel konnte eindeutig der Bronzezeit zugeordnet werden, da sich in ihm zahlreiche Grabbeigaben dieser Epoche befanden. Darunter war auch ein prächtiges Schwert. Während der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert verließen die Menschen zum größten Teil die Landschaft Angeln, eine Neubesiedlung begann nicht vor dem 8. Jahrhundert. Geschichte ab der Ersterwähnung 1231Wann genau Scheggerott gegründet wurde, ist unklar. Das Dorf wird aber schon im Waldemar-Erdbuch 1231 erwähnt. Die Bauernhöfe in Scheggerott unterstanden seit dem Mittelalter den Gütern Dollrott, Toestorf und dem Schleswiger Domkapitel. Die Gutsherrschaft endete jedoch schon weitgehend im 18. Jahrhundert. Die Bauern konnten ihr Land in Erbpachtverträgen übernehmen. Mit der preußsischen Annexion der Herzogtümer Schleswig und Holstein 1867 begann auch die Zeit der kommunalen Selbstverwaltung mit der Wahl eines Gemeindevorstehers. Die Gemeindevertretung tagte das erste Mal in 1895. Einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Gemeinde 1904, als die Bahnstrecke Kappeln - Süderbrarup eröffnet wurde. Der Scheggerotter Bahnhof entwickelte sich zu einem regional wichtigen Umschlagplatz für landwirtschaftliche Güter, Kaufleute ließen sich im Ort nieder. Im Mai 1972 wurde der Personenverkehr allerdings wieder eingestellt. 1969 trat Scheggerott dem Schulverband Süderbrarup bei. Damit endete die Geschichte der Schule im Ort, die seit 182 Jahren nachweisbar ist. OrtsnameDie Endung -rott kommt entweder von "Rodung", also einer Ansiedlung im Wald, oder von "-rotte", ähnlich Weiler, also einer Ansiedlung aus wenigen Häusern. WirtschaftDie Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Kultur und SehenswürdigkeitenIn der Gemeinde ist ein reetgedecktes Fachwerk-Bauernhaus, das zwischen 1700 und 1750 erbaut wurde, erhalten. PolitikVon den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2003 sieben Sitze und die SPD zwei. Persönlichkeiten
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