
|
Schelklingen ist eine Stadt im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. GeografieGeografische LageSchelklingen selbst liegt im Urdonautal am Fuße der schwäbischen Alb (547 m ü. NN), etwa 20 km westlich von Ulm. Die Albgemeinden Hausen (720 m ü. NN), Justingen und Ingstetten auf der Alb. Im Schmiechtal liegen Schmiechen, Gundershofen-Sondernach und Hütten. NachbargemeindenDie Stadt grenzt im Norden an Heroldstatt, im Osten an die Stadt Blaubeuren, im Südosten an die Stadt Erbach (Donau), im Süden an Altheim und Allmendingen sowie im Westen an Mehrstetten und die Stadt Münsingen, beide im Landkreis Reutlingen. StadtgliederungZur Stadt gehören die Stadtteile Schmiechen, Hausen, Justingen, Ingstetten, Hütten und Gundershofen-Sondernach. Es existieren noch weitere kleinere Dörfer, die zu den Stadtteilen gehören: Muschenwang, Oberschelklingen, Sotzenhausen, Springen, Talsteußlingen, Teuringshofen, Urspring. Flüsse
GeschichteSchelklingen ist seit 1234 im Besitz des Stadtrechts. In dieser Zeit wurde es von den Grafen von Schelklingen-Berg regiert. Von 1343 bis zum Pressburger Frieden 1805 stand Schelklingen unter österreichischer Herrschaft (Vorderösterreich). Daher ist Schelklingens Bevölkerung überwiegend katholisch. Erst im Jahre 1806 wurde die Stadt von Napoleon als Dank für die württembergische Waffenhilfe Württemberg zugeteilt. Von 1942 bis 1945 befand sich im Ort ein SS-Lager zur Umerziehung von Menschen aus dem Elsass. ReligionenIn Schelklingen gibt es je eine römisch-katholische und evangelische Kirchengemeinde. Schelklingen ist aber wegen seiner Zugehörigkeit zu Vorderösterreich bis 1806, wie seine Teilorte (außer Sondernach), überwiegend katholisch geprägt. Eingemeindungen
PolitikBürgermeisterDer Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.
...
---
GemeinderatBei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
WappenDas Wappen der Stadt Schelklingen zeigt einen weiß-rot schräg gestreiften Schild (Wappen der Grafen von Schelklingen-Berg). Die Stadtfarben sind weiß und rot.
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrSchelklingen ist ein kleiner regionaler Eisenbahnknoten. Hier trifft die Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm auf die Schwäbische Albbahn, die in Schelklingen endet und über Münsingen nach Kleinengstingen führt. Während der Verkehr auf der Schwäbischen Albbahn sehr dünn ist, verfügt Schelklingen auf der Donautalbahn über ein gutes Angebot. Schelklingen ist sowohl Regionalexpress- als auch Regionalbahn-Halt. Dadurch verkehren mindestens zwei Züge pro Stunde nach Ulm. Nach Sigmaringen herrscht ein Stunden-Takt, in das weit entfernte Neustadt (Schwarzwald) besteht ein Zwei-Stunden-Takt. Stündlich werden über Ulm hinaus durchgebundene Regionalbahnen nach Memmingen angeboten. Die Stadt gehört dem Donau-Iller-Nahverkehrsverbund an. Schelklingen ist über die Bundesstraße B 492 (Blaubeuren–Ehingen) an das überregionale Straßennetz angebunden und über die A8 – Ausfahrt Merklingen bzw. A7 – Ausfahrt Ulm/Langenau gut zu erreichen. Ansässige UnternehmenIn der Stadt befinden sich größere Werke von Zeiss Ikon, HeidelbergCement AG, Cooper Standard Automotive. BildungIn Schelklingen gibt es mit der Heinrich-Kaim-Schule eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule sowie vier weitere Grundschulen in den Teilorten in stadtlicher Trägerschaft. Außerdem verfügt Schelklingen mit der Urspringschule über ein Gymnasium mit Internat in evangelischer Trägerschaft. Zusätzlich zum Abitur kann man auch eine Ausbildung absolvieren. Das St. Konradihaus ist eine Jugendhilfeeinrichtung, in der Jugendliche ab 12 Jahren eine schulische und berufliche Ausbildung erhalten können. Dazu bestehen vier römisch-katholische, zwei städtische und ein evangelischer Kindergarten im gesamten Stadtgebiet. Kultur und SehenswürdigkeitenBüchereiStädtische Bücherei im alten Rathaus. TheaterEs gibt ein Theaterverein, der volkstümliche Stücke aufführt. Ein Theater gibt es nicht mehr. Museen
Kapellen und Vereine
Bauwerke
Sport
Regelmäßige Veranstaltungen
Natur
PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
