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Schkölen ist eine Kleinstadt im nördlichen Teil des Saale-Holzland-Kreises, Thüringen. Die ehemals selbständige Stadt ist heute Sitz der am 1. Januar 1997 auf Beschluss des Thüringer Landtages gegründeten Einheitsgemeinde, zu der weitere 6 früher selbständige Gemeinden (Dothen, Graitschen a.d.Höhe, Nautschütz, Hainchen, Rockau und Wetzdorf) mit 9 Ortsteilen gehören. GeografieStadtgliederung
Geschichte1140 gründete Bertha von Groitzsch in Schkölen eine Niederlassung des Klosters Pegau. Bereits seit 1135 gehörte die Siedlung den Staufern. 1158 wurde sie Stadt und ist damit nach Erfurt und Mühlhausen die drittälteste Stadt Thüringens. Anschließend kam Schkölen an die Wettiner. 1485 wurde Schkölen albertinisch, 1815 preußisch. 1851 wurde eine Leimfabrik gegründet, und 1897 erfolgte der Bahnanschluss nach Camburg und Zeitz, der bis 1965 zumindest bis Molau Bestand hatte. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994 31. Dezember):
* nach Eingemeindungen Kultur und Sehenswürdigkeiten
Wirtschaft und InfrastrukturSchkölen ist Zentrum des Ackerhügellandes im Norden des Saale-Holzland-Kreises und umgeben von sehr fruchtbaren Lößböden, die Grundlage der Wirtschaft der Region sind. Heute bewirtschaften drei große Agrarbetriebe und drei Wiedereinrichter ca. 1.800 ha und bieten damit etwa 130 Arbeitsplätze. Seit 1990 haben sich in Schkölen und den Gemeinden aufstrebende Handwerksbetriebe, aber auch Industriebetriebe, wie die Firma NESTRO Lufttechnik, angesiedelt und entwickelt, die die vorher überwiegend agrarisch geprägte Wirtschaftsstruktur bereichern. Seit 1993 ist Schkölen aber vor allem durch das erste Strohheizwerk Deutschlands (3,15 MW Nennleistung) bekannt geworden, welches die vor Ort vorhandenen nachwachsenden Energieträger nutzt und umweltverträglich thermisch verwertet (jährlich ca. 20.000 t Stroh - etwa 1/3 der im Umkreis von 10 km anfallenden Menge). PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
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