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Schleberoda ist eine Gemeinde im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. GeografieGeografische LageSchleberoda liegt zwischen Halle (Saale) und Weimar. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Unstruttal an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Freyburg (Unstrut) hat. GeschichteSchleberoda wurde urkundlich erstmals 1308 als Slaverenrode urkundlich erwähnt, was soviel bedeutet wie die Rodung eines Sorben mit Namen Slavomir. Die als Sackgassenort gegründete Rodungssiedlung geriet im ausgehenden Mittelalter in direkte Abhängigkeit des Rittergut Kirchscheidungen, mit dem die Ortsgeschichte bis zur Enteignung der Besitzerfamilie von der Schulenburg auf Burgscheidungen 1945 eng verbunden ist. Bereits 1550 mussten Levin und Mattes von Rockhausen (Adelsfamilie) die Gerichtsbarkeit auf der Feldflur Schleberoda an das Amt Freyburg abgeben und behielten diese nur noch im Dorf. 1815 gelangte Schleberoda an den Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen. In der Gemeinde haben einige typische Bauernhäuser mit Scheunen aus Stampflehn und mehrere Dreiseithöfe die Jahrhunderte überdauert. Sehenswert ist u.a. auch der Kirchturm, der durch seinen Giebelansatz und den zugemauerten Triumphbogen auf einen wesentlich älteren Bau aus der Romanik verweist. Die barocke Umgestaltung des Kirchenschiffes erfolgte 1705. PolitikBürgermeisterDer ehrenamtliche Bürgermeister Wilfried Waschfeld wurde erstmals am 25. Januar 1998 gewählt. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehr
Literatur
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