
|
Schmidmühlen ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach. GeografieSchmidmühlen liegt in der Region Oberpfalz-Nord am Zusammenfluss der Vils und der Lauterach. Es existieren folgende Gemarkungen: Emhof, Schmidmühlen, Winbuch. GeschichteDer Ort wurde erstmals 1010 erwähnt. 1270 erscheint der Markt Schmidmühlen in einem Salbuch Herzog Ludwigs des Strengen. Wirtschaftlich war der Ort im Mittelalter als Hafen an Lauterach und Vils sowie als Standort von Eisenhammerwerken von Bedeutung. Der Markt Schmidmühlen war Amtssitz und gehörte zum Herzogtum Neuburg-Sulzbach und dessen Gericht Burglengenfeld. Während des Spanischen Erbfolgekrieges fand 1703 die sogenannte Schlacht bei Schmidmühlen statt. Mit der 1778 erfolgten Regierungsübernahme Karl Theodors von Pfalz-Sulzbach in München wurde das Gebiet zu einem Teil des Kurfürstentums Bayern. Schmidmühlen besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungEinwohnerzahl von 1970-2006
PolitikBürgermeister ist Peter Braun (CSU/Freie Wähler). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Manfred Puchta (SPD/Unabhängige Wähler). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 908.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 122.000 €. Kultur und SehenswürdigkeitenSehenswert ist der Ortskern und das obere und untere Schloss. Bemerkenswert ist der Kirchturm, dem die Spitze fehlt, da er nach dem Einsturz 1807 nicht wieder aufgebaut wurde. Ebenfalls zu erwähnen ist das jährlich stattfindende Marktfest, bei dem im gesamten Ortskern Vereine, Anlieger und Andere Verkaufsstände und Musik organisieren. Bekannt ist Schmidmühlen auch für seinen jährlich am Aschermittwoch stattfindenen traditionellen Fischzug mit anschließendem "Geldbeutelbegräbnis". Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft1998:
1999:
BildungIm Jahr 2005 existierten folgende Einrichtungen:
Im Jahr 2006 existierten folgende Einrichtungen:
PersönlichkeitenSöhne und Töchter des Ortes
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
