Schönaich in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Böblingen
Koordinaten: 48° 39′ N, 9° 4′ O
Höhe: 435 m ü. NN
Fläche: 14,16 km²
Einwohner: 9993
Bevölkerungsdichte: 706 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 71094–71101
Vorwahl: 07031
Kfz-Kennzeichen: BB
Gemeindeschlüssel: 08 1 15 044
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bühlstraße 10
71101 Schönaich
Webpräsenz: www.schoenaich.de
Bürgermeister: Franz Grupp

Schönaich ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg, Deutschland und gehört zum Landkreis Böblingen.

Geografie

Schönaich liegt auf der Schönbuchlichtung, 3 km südöstlich von Böblingen. Schönaich bietet einiges an Grünfläche, so werden ca. 42 % landwirtschaftlich genutzt (Äcker und Obstwiesen) und 38 % sind Wald.

Geschichte

Schönaich wird erstmals 1274 urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert kommt der ursprünglich den Pfalzgrafen von Tübingen gehörende Ort an die Herren von Urslingen. Diese verkaufen Schönaich 1363 an Graf Eberhard II. von Württemberg. Im dreißigjährigen Krieg wird es weitestgehend entvölkert. Die Leibeigenschaft wird 1817 aufgehoben.

Die 1922 eingeweihte Bahnlinie nach Böblingen-Zimmerschlag mit Anschluss an die Schönbuchbahn wird bereits 1954 wieder stillgelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt der Ort gut 1500 Heimatvertriebene auf.

Religionen

1534 wird in Schönaich die Reformation eingeführt. Seither war der Ort evangelisch geprägt. Der Zuzug von Heimatvertriebenen aus dem deutschen Osten führte nach dem zweiten Weltkrieg zur Gründung einer römisch-katholischen Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1630 931
1640 50
1655 369
1704 693
1900 2051
1939 2950
2005 9993

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:

CDU/FWG 45,4 % -8,5 8 Sitze -2
SPD 25,9 % -2,6 5 Sitze ±0
Die Grünen 18,4 % +0,8 3 Sitze ±0
FDP/DVP 10,3 % +10,3 2 Sitze +2

Wappen

Brauner Eichenbaum mit grünen Blättern und gelben Eicheln auf gelbem Grund mit grünem Wappensockel.

Partnerschaften

Die Partnergemeinden sind

  • seit 1990 Hartmannsdorf in Sachsen und
  • seit 2000 Rocquencourt bei Paris (Frankreich).

Wirtschaft

Ansässige Unternehmen

  • Faulhaber, stellt kleinste Elektromotoren, Getriebe und Steuerungen her
  • Honeywell, stellt Heizungssteuerungen her.

Bildungseinrichtungen

Mit der Haupt- und Realschule und der Grund- und Förderschule, beide nach Johann Bruecker benannt, verfügt Schönaich über zwei Schulen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Im „Alten Rathaus” ist heute das Heimatmuseum untergebracht.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Johann Bruecker – Fabrikant, stellte elektronische Rasierapparate in den USA her und stiftete mehrere Häuser für sozial schwache Familien
  • Wilhelm Griasch – evangelischer Pfarrer

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Heidi-Elke Gaugel (* 11. Juli 1959): Leichtathletin, Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles mit der 4x400-Meter-Staffel.



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Informationsportal über Schönaich in Baden-Württemberg - 26.5.2012