Schretstaken in Schleswig-Holstein


Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Breitenfelde
Koordinaten: 53° 35′ N, 10° 33′ O
Höhe: 51 m ü. NN
Fläche: 8,47 km²
Einwohner: 513
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21493
Vorwahl: 04156
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 113
Adresse der
Amtsverwaltung:
Borstorfer Straße 1
23881 Breitenfelde
Webpräsenz: www.amt-
breitenfelde.de
Bürgermeister: Erich Püst

Schretstaken ist eine amtsangehörige Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein (Deutschland). Die Gemeinde gehört zum Amt Breitenfelde und besteht aus den Ortsteilen Klein-Schretstaken und Groß-Schretstaken.

Geschichte

Schretstaken wurde 1407 gegründet und gehörte bis 1937 zur Hansestadt Lübeck. Durch das Groß-Hamburg-Gesetz kam Schretstaken 1937 zum Kreis Herzogtum Lauenburg.

Politik

Wappen

Blasonierung: „In Gold ein schräglinker blauer Wellenbalken, oben ein grüner Laubbaum mit schwarzem Stamm, unten eine schräglinks gestellte grüne Saufeder, überdeckt von einem nach links gewendeten springenden schwarzen Keiler mit silbernen Hauern.”[1]

Der Wellenbalken symbolisiert die Schiebenitz, einen Bach des Ortes hin. Die weiteren Bildmotive zeigen die lange Jagdtradition des Ortes. Die Eiche in der oberen Wappenhälfte steht für die Waldbestände des Ortes, die gleichzeitig Ernährungsgrundlage und Rückzugsgebiet der Wildschweine dienen. Die dargestellte Saufeder hat heute allerdings nur noch museale Bedeutung.

Flagge

Blasonierung: „Auf grünem, oben und unten unweit des Randes mit schmalen gelben Streifen versehenen Flaggentuch das Gemeindewappen von der Mitte zur Stange versetzt in flaggengerechter Tinktur.”[1]

Bauwerke

  • Marienkapelle von 1837 mit Orgel des schwedischen Orgelbauers Andreas Thulesius

Persönlichkeiten

  • A. Paul Weber, Maler und Grafiker, († 1980 in Schretstaken)

Literarisches

In Thomas Manns Buddenbrooks wird der Ort als Heimat eines kleinen Abgeordneten in der Lübecker Bürgerschaft genannt, der sonst nie den Mund auftut, aber während der Revolution von 1848 der Stimmung der in einem Saal bedrängten Bürger mit „Da bin ich nich für tau haben” Ausdruck gibt, als trotz widriger Umstände die Sitzung eröffnet werden soll.

Quellen




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Informationsportal über Schretstaken in Schleswig-Holstein - 26.5.2012