Schweich in Rheinland-Pfalz


Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Schweich
Koordinaten: 49° 49′ N, 6° 45′ O
Höhe: 130 m ü. NN
Fläche: 31,09 km²
Einwohner: 6597
Bevölkerungsdichte: 212 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54338
Vorwahl: 06502
Kfz-Kennzeichen: TR
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 125
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Brückenstraße 26
54338 Schweich
Bürgermeister: Vitus Blang (SPD)

Schweich (vom kelt. "Soiacum") ist eine Stadt an der Mittelmosel im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz (Deutschland) im moselfränkischen Sprachraum. Schweich ist der Sitz der Verbandsgemeinde Schweich an der Römischen Weinstraße die aus 18 Orten besteht. Die Stadtrechte wurden verliehen am 30. Mai 1984. Ein Stadtteil von Schweich ist Issel. Schweich liegt am Rande des Meulenwaldes.

Geschichte

Schweich wurde urkundlich erstmals im Jahre 721 als Sarainga erwähnt: die fränkische Edeldame Bertrada und ihr Sohn Charibert schenkten dem von ihnen neu gegründeten Kloster Prüm einen Hof an der Mosel.

Sehenswürdigkeiten

  • Alter Fährturm beim Campingplatz und beim Bootshafen
  • Kirche St. Martin in Schweich
  • Kapelle St. Georg in Issel
  • Stefan-Andres-Brunnen
  • Molitorsmühle
  • Gasthaus Junges
  • Niederprümer Hof
  • Alte Synagoge
  • Alter Jüdischer Friedhof
  • Hisgenhaus (St. Maximiner Amtshaus)
  • Geibenhaus
  • Heilbrunnen mit Kapelle
  • Biotop "In der Sauerwiese"

Persönlichkeiten

  • Stefan Andres, Schriftsteller, geb. in Trittenheim.
  • Johannes Haw, Pater und Ordensgründer
  • Gabriele Pauli, CSU-Politikerin

Heimatgedicht

Wat mir Schwächer alles hun

Schwächer Rieslik, Schwächer Wejn,
trenk dän äs, - gell, dä sprötzt fejn!

Schwächer Brot, Lejona Wuascht
Unn e Pirzchen Viez fir d'n Duascht,
Äapelbäm unn Bierebäm
Ob d'r Hochert unn dahäm,
Wo am Flua wejt unn brät
Kur unn Wäß unn Haowa stäht.

Och en Äch humma, so döck,
unn e ganz staots Muselbröck,
negst daobej en aalen Tur,
unn e ganz berijmte Bur,
unn beim hölje Bur 'n Kabäal,
jao, mir hun sogaor en Häal.

Rupproth hu m'r, en Biabaach,
Beiercher vum aale Schlag,
Mädercher allärt unn lijf,
Äacken unn Gassen, kromb unn schijf,
äwer sauwa iweraal
lejt et Direfchen am Daal.

Schwächer Bor', Kreditvarejn,
Schwächer Träasterbranntewejn,
Iwaschwäamung unn viel Rän,
Schiewa, Sand- unn Wackerstän.

Alles humma, wat et gött,
nummen et Geld, dat humma nött.

Von Markus Konder, aus Schweicher Bote, Mein Heimatland vom 16. April 1927

Nachbarorte

  • Longuich
  • Riol
  • Fell
  • Mehring
  • Kenn
  • Föhren



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Informationsportal über Schweich in Rheinland-Pfalz - 26.5.2012