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| Basisdaten |
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| Bundesland: |
Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: |
Karlsruhe |
| Landkreis: |
Neckar-Odenwald-Kreis |
| Koordinaten: |
49° 27′ N, 9° 20′ O |
| Höhe: |
300 m ü. NN |
| Fläche: |
27,85 km² |
| Einwohner: |
4454 |
| Bevölkerungsdichte: |
160 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: |
74743 |
| Vorwahl: |
06292 |
| Kfz-Kennzeichen: |
MOS |
| Gemeindeschlüssel: |
08 2 25 091 |
| Gemeindegliederung: |
3 Ortsteile |
Adresse der
Gemeindeverwaltung: |
Bahnhofstraße 30
74743 Seckach |
| Webpräsenz: |
www.seckach.de
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| Bürgermeister: |
Thomas Ludwig |
Die Gemeinde Seckach gehört zum Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg.
Geografie
Die Gemeinde liegt am Übergang von Odenwald und Bauland zwischen Adelsheim und Buchen. Das Gemeindegebiet liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald.
Gemeindegliederung
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Großeicholzheim, Seckach und Zimmern sowie dem Jugenddorf Klinge (siehe Abschnitt Wirtschaft).
Wappen
In Silber (Weiß) eine eingebogene rote Spitze, belegt mit einem fünfspeichigen silbernen (weißen) Rad, begleitet vorn von einem schwarzen Steinbockshorn (Grind rechts), hinten von einem pfahlweis gestellten schwarzen Streitbeil. Die Wappenmotive weisen auf den früheren Ortsadel und die Territorialherrschaft vor 1803 hin: Das Steinbockshorn ist dem Wappen der Herren von Seckach, das Streitbeil dem Wappen der Herren von Stetten entnommen, während das fünfspeichige Rad an das Wappen der jüngeren Linie der Herren von Eicholzheim und mit der Tingierung an das Erzstift Mainz erinnern soll.
Wirtschaft
Zur Gemeinde (Gemarkung Seckach) gehört auch das Kinder- und Jugenddorf Klinge, das, 1946 in den Wirren der Nachkriegszeit von Pfarrer Heinrich Magnani gegründet, Kindern und Jugendlichen ohne Familie ein neues Zuhause bietet. Heute werden bis zu 180 Kinder und Jugendliche betreut, die in ihren Ursprungsfamilien nicht mehr bleiben können.
Verkehr
Der Bahnhof Seckach sowie der Haltepunkt in Zimmern wird stündlich von der Linie S1 der S-Bahn RheinNeckar bedient. Am Bahnknotenpunkt Seckach besteht zudem Umsteigemöglichkeit in Richtung Miltenberg (Nordosten, die sog. Madonnenlandbahn). Seckach ist in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar eingebunden.
Bildungseinrichtungen
- GHS mit Werkrealschule Seckach
- Grundschule Großeicholzheim
Kunst
- Seckach ist ein „Dorf der Skulpturen”, es gibt 7 Bronze-Skulpturen, 5 Sandstein-Skulpturen und 10 Beton-Skulpturen.
- Im Gemeindewald entsteht seit 1987 ein Skulpturenpark mit 82 Arbeiten in Sandstein, Beton oder Holz. Das Berliner Bildhauerehepaar Marianne und Paul August Wagner lädt seit 1987 befreundete Kolleginnen und Kollegen zu einem Bildhauertreffen ein. Die entstandenen Skulpturen verbleiben im Park. Die Gemeinde hat den Wald (ca. 2 ha) zur Verfügung gestellt und befestigte Wege angelegt. Teil des Skulpturenparks ist die "Arena des Wahnsinnes". Hier finden regelmäßig Freiluftkonzerte statt.
Sport und Freizeit
- mit dem SC Klinge Seckach kommt Ende des 20. Jahrhunderts recht erfolgreicher Frauen-Fußballverein aus der Gemeinde
- Seckach verfügt über ein ganzjährig geöffnetes Hallenbad mit Sauna und Dampfbad
Städtepartnerschaften
- Stadt Reichenbach/Oberlausitz
- Schüttwa/Böhmerwald
Persönlichkeiten
Künstler
- Kalman Irmai, Prof. Pianist
- Paul August Wagner, Bildhauer, geb. 4. Oktober 1934 in Berlin
- Marianne Wagner, Bildhauerin, geb. 25. Dezember 1938 in Berlin
Ehrenbürger
- Pfarrer Heinrich Magnani, Geistlicher Rat (Gründer des Kinder- und Jugenddorfs Klinge) 1974
- Dr. Reinhard (Gründer der Maschinenfabrik Diedesheim und der Maschinenfabrik Seckach) 1982
- Pfarrer Herbert Duffner (Leiter des Kinder- und Jugenddorfs Klinge) 1995
- Schwester Gebharda (Generaloberin der Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen in Gengenbach) 1999
- Ekkehard Brand (ehemaliger Bürgermeister) 2002
Literatur
- Roswitha Gräfen-Pfeil: Augenblicke. Kunstpark Seckach. Odenwälder, Buchen-Walldürn 2002. ISBN 3-929295-87-3
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