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Seefeld ist eine Gemeinde im westlichen Landkreis Starnberg (Regierungsbezirk Oberbayern). Der Ort liegt am nördlichen Ufer des Pilsensees, etwa 14 Kilometer westlich der Kreisstadt Starnberg. GeschichteSeefeld fand seine Bedeutung als Sitz der Grafen von Toerring. In seiner heutigen Form existiert die Gemeinde seit 1978. Im Zuge der kommunalen Neuordnung Bayerns wurden die Gemeinden Oberalting-Seefeld, Hechendorf und Meiling zur neuen Gemeinde Seefeld zusammengelegt. Zuvor wurden bereits 1972 die Gemeinden Drößling und Unering nach Oberalting-Seefeld eingegliedert. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.897, 1987 dann 5.820 und im Jahr 2000 6.742 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Wolfram Gum (CSU). GemeinderatIm Gemeinderat gibt es folgende Fraktionen:
GemeindesteuernDie Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 5.204 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1.600 T€. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 37, im produzierenden Gewerbe 1185 und im Bereich Handel und Verkehr 197 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 607 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2109. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 10 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 44 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1447 ha, davon waren 913 ha Ackerfläche und 532 ha Dauergrünfläche. SehenswürdigkeitenBedeutendstes Bauwerk des Ortes ist das Gräflich Toerring'sche Schloss, das 1302 erstmals als Feste Schloßberg erwähnt wurde und im 18. Jahrhundert seine heutige barocke Form erhielt. Abgeordnete des LandtagsRuth Paulig, Bündnis 90/Die Grünen PersönlichkeitenAm 18. Juni 1964 starb der Maler, Aquarellist, Karikaturist, Zeichner und Grafiker Franz Joseph Esser in Seefeld. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
