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Seehausen am Staffelsee (amtlich: Seehausen a.Staffelsee) ist eine Gemeinde und staatlich anerkannter Erholungsort im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen und Mitglied der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft. GeografieSeehausen a. Staffelsee liegt in der Region Oberland direkt am Staffelsee im Werdenfelser Land. Der gesamte Staffelsee mit seinen sieben Inseln gehört zum Gemeindegebiet. Es existiert nur die Gemarkung Seehausen a.Staffelsee. Weitere Ortsteile sind die Dörfer Riedhausen, Rieden, Seeleiten, sowie als kleinster Ortsteil die bewohnte Insel Wörth im Staffelsee. GeschichteAuf der Insel Wörth im Staffelsee gibt es schon Süren aus römischer Zeit. Im 8. Jahrhundert kam es zur Gründung des Klosters Staffelsee, das im 11. Jahrhundert aufgelöst wurde. Der Ort Seehausen wird um 650 genannt und gehörte ab 1330 zum Kloster Ettal, das wiederum Teil des Kurfürstentums Bayern war und bis zur Aufhebung des zeitweise auch reichsunmittelbaren Klosters im Jahr 1803 Bestandteil dessen Gerichts Murnau. 1773 wurde die Inselpfarrkirche in den Ort überführt. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1544, 1987 dann 1917 und im Jahr 2000 2100 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Ulrich Willburger (CSU). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Sylvester Eichberger (CSU). WappenDie Wappenbeschreibung lautet: Wellenförmig geteilt von Blau und Silber; oben ein links gewendeter silberner Hecht, unten ein wachsender roter Drachenrumpf. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe 141 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 104 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 435. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 26 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 488 ha. Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 882 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 109 T€. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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