Seeshaupt in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Weilheim-Schongau
Verwaltungsge-
meinschaft:
Seeshaupt
Koordinaten: 47° 49′ N, 11° 18′ O
Höhe: 597 m ü. NN
Fläche: 29,97 km²
Einwohner: 2885
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82402
Vorwahl: 08801
Kfz-Kennzeichen: WM
Gemeindeschlüssel: 09 1 90 152
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Weiheimer Str. 1 -3
82402 Seeshaupt
Webpräsenz: www.seeshaupt.de
Bürgermeister: Hans Kirner (SPD)

Seeshaupt ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau. Sie bildet mit der Gemeinde Iffeldorf die Verwaltungsgemeinschaft Seeshaupt.

Geografie

Seeshaupt liegt in der Region Oberland am Südende des Starnberger Sees. Es existieren folgende Gemarkungen: Jenhausen, Magnetsried, Seeshaupt.

Die nördlichen Osterseen ab dem Stechsee, sowie der Frechensee liegen im Gemeindegebiet.

Geschichte

Seeshaupt wurde angeblich 740 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Bis zur Säkularisation im Jahre 1803 waren die Einwohner von Seeshaupt meist Abhängige der umgebenden Klöster: Polling, Bernried, Benediktbeuern, Beuerberg und Habach. Seeshaupt gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Weilheim des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Bei der Gebietsreform 1978 wurde die früher eigenständige Gemeinde Magnetsried-Jenhausen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2092, 1987 dann 2545 und im Jahr 2000 2727 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Hans Kirner (SPD). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Hans Hirsch (CSU).

Gemeinderat

Im Gemeinderat sind folgende Parteien vertreten:

  • CSU 5 Sitze
  • SPD 4 Sitze
  • PFW 4 Sitze
  • FDP 1 Sitz

Gemeindesteuern

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1903 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 408 T€.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche St. Michael: Anna-Kapelle mit Fresken im Turm aus der Romanik - heutiger Altarraum erbaut 1482 - Erweiterung 1909 (mit historischer Weigle-Orgel)
  • Seegerichtssäule am Dampfersteg

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 1998 insgesamt 749. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es keine, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 42 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1112 ha. Davon waren 93 ha Ackerfläche und 1015 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 67 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 8 Lehrern und 147 Schülern





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Informationsportal über Seeshaupt in Bayern - 26.5.2012