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Sigmaringendorf ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Landkreis Sigmaringen. GeografieGeografische LageSigmaringendorf und der Ortsteil Laucherthal liegen im Naturpark Obere Donau etwa 5 km von der Kreisstadt Sigmaringen entfernt. Hier mündet die Lauchert in die Donau. GeologieDie Gemeinde liegt am südlichen Rand der Schwäbischen Alb. NachbargemeindenScheer, Sigmaringen, Bingen, Mengen, Krauchenwies GemeindegliederungZur Gemeinde Sigmaringendorf gehört der Ortsteil Laucherthal. Das rechts der Donau gelegene Wohngebiet bezeichnen die (schwäbischsprachigen) Ureinwohner des Ortes umgangssprachlich auch gerne als "Zizahausa" GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert aus dem Jahre 1249 in einer von Papst Innozenz IV. unterzeichneten Urkunde. Siedlungsreste und archäologische Funde aus der Hallstattzeit (Kelten), sowie von Römern und Alemannen lassen jedoch auf erheblich frühere Besiedlung schließen. Von dem Alemannen „Sigemar” leitet sich vermutlich auch der Ortsname ab. Im Jahre 1708 errichtete Fürst Meinrad II. eine Eisenschmelze. Aus dieser entwickelten sich im Laufe der Jahre die „Fürstlich Hohenzollernschen Hüttenwerke”, heute als „Zollern”-Werke der größte Arbeitgeber der Gemeinde. Um das Hüttenwerk entwickelte sich der Ortsteil Laucherthal, ursprünglich als reine Arbeitersiedlung. PolitikBürgermeisterBürgermeister ist Alois Henne (CDU). StädtepartnerschaftenDie Gemeinde Sigmaringendorf pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu der Stadt Rafaela in Argentinien, die um 1880 von dem in Sigmaringendorf geborenen Wilhelm Lehmann gegründet wurde. Kultur und SehenswürdigkeitenTheaterAm Ortsende in Richtung Rulfingen liegt die Freilichtbühne Naturtheater Waldbühne Sigmaringendorf - eine idyllisch im Wald gelegene Naturbühne. Mit gut 10.000 Besuchern jährlich ist diese die touristische Hauptattraktion der Gemeinde. Jährlich werden zwei verschiedene Stücke (Kindergruppe, Erwachsenengruppe) von ehrenamtlichen Laienschauspielern aufgeführt. MusikIm Hüttenwerk im Ortsteil Laucherthal gibt es noch eine von wenigen verbliebenen Werks- oder Hüttenkapellen. Es handelt sich dabei um ein knapp 30-köpfiges Blasorchester. KirchenDie Pfarrkirche in Sigmaringendorf (aus dem Jahre 1317) ist St. Peter und Paul geweiht. Im Ortsteil Laucherthal steht die Kirche des Heiligen St.Meinrad (erbaut 1958). Außerdem existiert noch eine kleine Kapelle, die sogenannte "Bruckkapelle" nahe des Friedhofs. GebäudeIm Ortsteil Laucherthal wurden 1866 die Überreste eines römischen Gutshofes gefunden (siehe auch: Villa Rustica (Laucherthal)). Regelmäßige VeranstaltungenSeit 1978 findet in Sigmaringendorf an jedem zweiten Septemberwochenende ein großes Straßenfest statt. Erwähnenswert ist diese Veranstaltung vor allem deswegen, weil nahezu alle Vereine der Gemeinde teilnehmen, dabei aber den allergrößten Teil des Erlöses für einen dem Gemeinwohl dienenden Zweck zur Verfügung stellen. Das heißt, die Vereinsvorstände entscheiden Jahr für Jahr, wem der Erlös zu Gute kommen soll (so wurden bereits Vereinsheime gebaut, Uniformen angeschafft und vieles mehr). Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDer Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 441. Sigmaringendorf hat eine Bahnstation und liegt an der Bahnstrecke Sigmaringen -Ulm (Donautalbahn). Durch den Ort führen die B 32 und der Donauradweg. LiteraturGemeinde Sigmaringendorf (Hrsg.): Chronik von Sigmaringendorf 1249–1981. Sigmaringendorf, 1982. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
