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Sigmarszell ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Sigmarszell. GeografieSigmarszell liegt in der Region Allgäu nahe dem Bodensee (ca. 7 km). Es existieren folgende Gemarkungen: Bösenreutin, Niederstaufen, Sigmarszell. Die Leiblach trennt Sigmarszell von Vorarlberg, Österreich. Sie ist 14 km lang und wurde im Jahre 802 erstmals als ²Luibilunache" erdkundlich erwähnt. OrtsteileZu der Gemeinde Sigmarszell gehören die Orte Niederstaufen und Bösenreutin. Niederstaufen ist ein kleines Dorf mit ca. 800 Einwohnern 10 Kilometer vom Bodensee entfernt. Die katholische Dorfkirche ist den Heiligen Sankt Peter und Paul geweiht. Das gemeindliche Sportgelände nutzt der TSV Niederstaufen. Bis Ende des Schuljahres 2005/2006 konnten die Niederstaufener Kinder in ihren ersten beiden Jahrgängen in die Dorfschule gegenüber der Kirche gehen. Diese Außenstelle der Verbandschule Weißensberg wurde inzwischen aufgelöst. Ein Dorfladen, eine Zweigstelle der Volksbank Lindenberg, ein Friseurgeschäft, ein Kosmetiksalon, zwei Autoreparaturwerkstätten, ein Landmaschinenvertrieb mit Reparaturwerkstätte, ein Fahrradhandel, ein Steinmetzbetrieb, eine Schreinerei und 11 landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe stellen die wirtschaftliche Basis dieses Ortsteils von Sigmarszell dar. Gäste und Besucher, die sich für Kulturelles interessieren, können die neu restaurierte klassizistische Kirche besuchen und das großzügige Pfarrhaus bestaunen. Wer die schöne Landschaft nicht zu Fuß durchwandern will, der hat evtl. die Möglichkeit sich ein Fahrrad auszuleihen. Von ursprünglich einmal sechs Gaststätten sind in Niederstaufen zwei übrig geblieben, von denen eine, der Gasthof "Zum Löwen", regelmäßig geöffnet hat. Der bereits erwähnte Ortsteil Bösenreutin grenzt direkt an die Bodensee-Stadt Lindau an. Das Zentrum von Bösenreutin bildet der Dorfplatz auf dem jedes Jahr in der Nacht zum ersten Mai der Maibaum aufgestellt wird. An dem Maibaum sind Schilder mit Bildern verschiedener Handwerksberufe angebracht, außerdem sind das Wappen von Bösenreutin angebracht. Um den Dorfplatz herum gibt es eine Reihe wichtiger Gebäude: Die klassische katholische Kirche mit Friedhof, die ehemalige Schule (heute ist dort die Musikschule und der Pfarrsaal untergebracht), das Landgasthaus "Engel" und das Feuerwehrhaus. Die Kinder des Dorfes können sich auf dem erst seit einigen Jahren errichteten Spielplatz hinter der Kirche austoben. GeschichteDas ehemalige Amt der Freien Reichsstadt Lindau wurde im Reichsdeputationshauptschluss 1803 den Fürsten von Bretzenheim als ein Teil des neugebildeten Fürstentums Lindau zugesprochen. Diese vertauschten es 1804 an Österreich. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. In Schlachters stand im Mittelalter eine Burg, die Grünschönsteinburg. Die Burg zu Häbholz (heute Heimholz) wurde auch "Noble Burg " genannt. Sie wurde 1378 von den Lindauern zerstört. Nach einer Sage soll unter dem Burgstall ein Schatz vergraben sein. Den Namen hat Sigmarszell von Sigmar einem leibeigenen Bauern der unbedingt Pfarrer werden wollte. Das konnte er aber als leibeigener Bauer nicht. Die Herrin von Sigmar aber lies ihn gehen und so ist er Pfarrer geworden und hat mit St. Gallus den Christentum einführt. Sigmar wohnte in einer Zelle, deswegen: Sigmars-"zell". Heute steht in Sigmarszell eine Kirche zu Ehren von St. Gallus. Wanderwege2004 wurde der Zellersteg wieder errichtet, der über die Leiblach (Landesgrenze) nach Hohenweiler (Österreich) führt. Die Brücke lockt viele Besucher zum Spazierengehen, Walken oder Radfahren. Ein anderer Wanderweg führt durch den Wald nach Dornach. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
