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Silberhausen ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt im thüringischen Landkreis Eichsfeld. GeschichteSilberhausen wird 1171 erstmals als „Silverhusen” urkundlich erwähnt. Die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig bestimmbar. Es gibt verschiedene Deutungsmöglichkeiten, wonach der Ort entweder nach einem Feudalherren Eckehart von Silverhusen benannt wurde oder die Ansiedlung eines „Silibaro” war, auch eine Ableitung vom althochdeutschen Wort „Silibar” für Silber ist möglich. 1632 während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort durch weimarische Truppen nahezu vollständig zerstört. Aufgrund der Lage an der Unstrut war der Ort oft von schweren Überschwemmungen betroffen. 1756 bis 1764 wurde die katholische Kirche „St. Cosmas und Damian” im Barockstil errichtet. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
WappenBlasonierung: „Im silbernen Feld eine blaue Spitze, die mit einem silbernen, wachsenden Turm mit Renaissancegiebeln belegt ist.” Das Wappen geht auf ein Siegelmotiv zurück, das bis 1952/53 gültig war. Es enthält den Turm und einen Teil der Westfassade der Kirche. Eine volksetymologische Herleitung des Ortsnamen wird durch die Tingierung (Silber/Blau) und das Heroldsbild der Spitze vorgenommen, die das Grundwort „-hausen” symbolisiert. Mittelpunkt DeutschlandsErwähnenswert ist auch, dass sich in Silberhausen der experimentelle Mittelpunkt Deutschlands befindet. Persönlichkeiten
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