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Sölden ist eine Gemeinde im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, knapp 10 km entfernt von Freiburg im Breisgau. GeografieZwischen dem Schönberg-Hohfirstgebiet und dem Schwarzwald im Hexental gelegen, gehört Sölden sowohl zur sogenannten Vorbergzone, als auch bereits zum Schwarzwald, da durch die Gemeinde die Hauptverwerfung zwischen Oberrheingraben und Schwarzwald verläuft. Nach der Höhe über dem Meeresspiegel erstreckt sich die hügelige Gemeinde vom tiefsten Punkt bei 318 m bis auf 732 m ü. NN. GeschichteErste urkundliche Erwähnung 805 n. Chr. als Marca Selidon. ReligionenNonnenkloster und BenediktinerpropsteiUm 1087 hatte der Prior Ulrich von Zell (1080er-1093) das cluniazenische Priorat Grüningen nach Zell im Möhlintal, dem späteren St. Ulrich, verlegt. In der Nachbarschaft dieses Klosters, in Bollschweil, gründete Ulrich nur kurze Zeit später eine Nonnengemeinschaft, die 1115 nach Sölden ins Schwarzwälder Hexental verlegt wurde. Sölden war als Priorat direkt der Abtei Cluny untergestellt, de facto übte das Priorat St. Ulrich jedoch eine Oberaufsicht aus. Rund 13 bis 20 Nonnen lebten damals unter der Leitung eines Propstes, der vom Mutterkloster Cluny eingesetzt wurde. Das späte Mittelalter sah den Verfall klösterlicher Ordnung, um 1500 gab es in Sölden keinen Frauenkonvent mehr, während die Propstei ab 1546/1547 vom Kloster St. Georgen verwaltet wurde und 1560 an die Abtei St. Peter überging, der sie erst 1598 inkorporiert wurde. Die Säkularisation erfasste die geistliche Gemeinschaft in Sölden im Jahr 1807. Die Söldener Grundherrschaft war nicht besonders umfangreich und konzentrierte sich im Breisgau, die (Schirm-) Vogtei war mit derjenigen des Priorats St. Ulrich verbunden. Von der heute bestehenden Klosteranlage stammen die ältesten Teile aus dem 15. Jahrhundert, vieles ist barock überformt. Pröpste von Sölden
Einwohnerentwicklung1939 lag die Einwohnerzahl noch bei 381. 1970 wohnten bereits 813 Menschen in Sölden, zur Zeit (2006) hat Sölden rund 1200 Einwohner. Literatur
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