Sörup in Schleswig-Holstein


Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Koordinaten: 54° 43′ N, 9° 40′ O
Höhe: 46 m ü. NN
Fläche: 44,31 km²
Einwohner: 4256
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24966
Vorwahlen: 04633, 04635
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 161
Gemeindegliederung: 11 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schleswiger Str. 3
24966 Sörup
Webpräsenz: www.soerup.de
Bürgermeister: Friedrich Martens
Lage der Gemeinde Sörup im Kreis Schleswig-Flensburg

Die amtsfreie Gemeinde Sörup (dänisch: Sørup) ist ein ländlicher Zentralort in Angeln im Kreis Schleswig-Flensburg im schleswig-holsteinischen Landesteil Südschleswig. Das heutige Gemeindegebiet entstand 1970 durch die Zusammenlegung des gesamten ehemaligen Amtes Sörup, womit aus elf Gemeinden die heutige wurde. Der Ort liegt an der Ostküstenbahn.

Sörup wurde mehrmals im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft ausgezeichnet.

Geographie

Die Gemeinde liegt in einem Moränengebiet am Winderatter See und am Südensee.

Ortsteile

  • Flatzby
  • Hardesby
  • Hollehitt
  • Mooswatt
  • Mühlenholz
  • Schwensby
  • Sörup
  • Sörupholz
  • Sörupmühle
  • Südensee
  • Winderatt

Geschichte

Södorf wurde 1338 erstmals als Sodorp, also als Dorf am See erwähnt.

Politik

Die Gemeindevertretung verfügt über 17 Sitze, wovon neu die CDU, vier die SPD, drei die Freien Wählergemeinschaft und ein Sitz die FDP Sörup halten.

Wappen

Blasonierung: „Über silbernem Schildfuß, darin zwei blaue Wellenfäden, in Blau ein goldenes Rad mit elf Speichen.” (Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein)

Marienkirche

Die gegen Ende des 12. Jahrhunderts erbaute Marienkirche im Ortsteil Sörup, eine Granitquaderkirche, gilt als eine der ältesten romanischen Kirchen in Angeln. Der Turm, der später errichtet wurde, ist spätgotisch.

Der dänische König und damit auch Herzog von Schleswig war der Patronatsherr der Kirche. Es wird vermutet, dass er den Schleswiger Dombaumeister mit ihrem Bau beauftragte.

Wirtschaft

In der ursprünglich landwirtschaftlich geprägten Gemeinde konzentrieren sich mittlerweile auch Gewerbebetriebe und ein vielseitiges Dienstleistungsangebot. Die Nähe zur Flensburger Werft hat in Sörup im vergangenen Jahrhundert einen der weltweit größten Hersteller für Schiffszylinder hervorgebracht - die M. Jürgensen GmbH & Co KG.

Erneuerbare Energien

Die Notwendigkeit des Einsatzes von alternativen Energiequellen hat in Sörup mehrere Windkraftanlagen entstehen lassen. Eine Biogasanlage wird zur Zeit realisiert.

Sport

Der örtliche Sportverein ist der STV Sörup, der verschiedene Sportarten wie Mannschaftsspiele, Leichtathletik, Boden- und Geräteturnen, Gymnastik, etc. anbietet.

Insbesondere Fußball erfreut sich in Sörup einer großen Beliebtheit. Der Fußballverein FC Sörup-Sterup entstand 1999 aus den Fußballabteilungen des STV Sörup und des TSV Sterup und zählt mit über 300 Aktiven zu den größten Fußballvereinen in Schleswig-Holstein. Zu den größten Erfolgen gehört der Meistertitel der Bezirksoberliga 2004 und 2006. Der FC stieg somit zum zweiten mal nach 2004 in die höchste schleswig-holsteinische Spielklasse, die Verbandsliga, auf.

Handballer sind im SG Mittelangeln organisiert.

Der örtliche Tennisclub ist der TC Sörup.

Tourismus

In der Gemeinde finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die von Bürgern wie auch Touristen gerne angenommen werden. So ist das Johannifeuer am Südensee ebenso eine feste jährliche Einrichtung wie auch der schon seit Jahren stattfindende Besuch der Königsberger Theatergruppe in Südensee.

Museum

Im Ortsteil Winderatt befindet sich ein Obstmuseum, in demvor allem 600 verschiedene historische Apfelsorten und andere Obstsorten gesammelt wurden. Daneben werden Gerätschaften ausgestellt, die zum Anbau, der Ernte und der Verarbeitung von Obst genutzt wurden. Das Museum verfügt neben dem Museumsgebäude über eine 4,1 ha große Obstplantage.

Partnergemeinde

Die Partnergemeinde von Sörup ist Plate in (Mecklenburg-Vorpommern)




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Informationsportal über Sörup in Schleswig-Holstein - 26.5.2012