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Speinshart ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Eschenbach. GeografieSpeinshart liegt in der Planungsregion Oberpfalz-Nord. Es existieren folgende Gemarkungen: Seitenthal, Speinshart, Tremmersdorf. Geschichte1145 gründeten Adelvolk von Reiffenberg, seine Frau Richenza und seine beiden Brüder das Kloster Speinshart und übergaben es den Prämonstratensern. Die Abtei war von 1556 bis 1669 im Zuge der Reformation aufgehoben. Der Ort war später Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete bis 1803 zur Säkularisierung eine geschlossene Hofmark, deren Sitz das Kloster war. Das Kloster kam dann zunächst in staatlichen Besitz und beherbergte in der Folge u.a. den Pfarrhof, eine Schule und das Forstamt. 1921 wurde die weiträumige Klosteranlage auf Vermittlung des Münchner Domherrn Prälat Michael Hartig zurückgegeben und von den Prämonstratensern des Stift Tepl im Egerland neu begründet.1923 schließlich wurde Speinshart wieder Abtei. GründungslegendeDie Gründungslegende um Speinshart und das Kloster lautet: Im Jahre 1150 verirrte sich die Gattin des Grafen von Reifenberg zusammen mit einer Freundin in den Sümpfen. Sie kamen immer weiter in die Sümpfe hinein und fanden schließlich keinen Ausweg mehr. Da betete die Gräfin von Reifenberg zu Gott und versprach, ein Kloster bauen zu lassen, wenn sie gerettet würden. In der Ortschaft machte sich der Graf bereits große Sorgen um seine Gattin und beschloss schließlich, sie mit einigen Männern zu suchen. Als die Männer nach einer langen Suche die beiden Frauen fanden, fiel die Gräfin ihrem Gatten in die Arme und erzählte ihm von ihrem Versprechen an Gott. Daraufhin beschloss der Graf, seinen Schimmel in den Wald zu schicken und an der Stelle, an der der Schimmel dreimal hält, den Grundstein für das Kloster setzen zu lassen. So geschah es. Der Schimmel des Grafen wurde in den Wald gesandt und blieb inmitten der Sümpfe dreimal an der gleichen Stelle stehen. Und so ließ der Graf die Sümpfe trocken legen und setzte an genau dieser Stelle den Grundstein für das Kloster. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 974, 1987 dann 1.030 und im Jahr 2000 1.116 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Albert Nickl (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 298 T€. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 35 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 385. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betriebe, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 55 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1409 ha, davon waren 894 ha Ackerfläche und ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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