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Spreetal, sorb. Sprjewiny Dol, ist eine kreisangehörige Gemeinde im sächsischen Landkreis Kamenz. Spreetal ist eine verwaltungsgemeinschaftfreie Gemeinde und zählt zu den flächengrößten Gemeinden in Sachsen. Geographie und VerkehrDie Gemeinde befindet sich ca. 10 km nördlich von Hoyerswerda und ca. 30 km südlich von Cottbus. Die B 97 verläuft durch das Gemeindegebiet. Das Gemeindegebiet wird vom jahrzehntelangen Braunkohlenabbau, die durch die Gemeinde fließende Spree und die umgebenden großen Waldgebieten geprägt. Aus den verbliebenen Tagebaurestlöchern entstehen jetzt einige größere Seen (z.B. Bernsteinsee und Scheibesee) des neuen Lausitzer Seenlandes. Im Norden grenzt die Gemeinde an das Land Brandenburg. OrtsgliederungOrtsteile: Burg (Bórk), Burghammer (Bórkhamor), Burgneudorf (Nowa Wjes), Neustadt (Nowe Mesto), Spreetal (Sprjewiny Dol), Spreewitz, Zerre Sehenswürdigkeiten
GeschichteDer Ortsteil Burg wird im Jahr 1381 erstmals als „Burkau” urkundlich erwähnt. Der Name kommt aus dem Sorbischen von bor für „Kiefer”, der Ortsname bedeutet also Kiefernort. Im Jahr 1631 sterben fast sämtliche Dorfbewohner an der Pest, weing später wird die Gegend zudem von schwedischen Truppen verwüstet. Erst in den Jahren 1922/1923 erhält Burg elektrischen Strom. Die Gemeinde Spreetal entstand im Zuge der Kreisreform in Sachsen am 1. Januar 1996 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Burghammer, Neustadt und Spreewitz gegründet. StädtepartnerschaftenNeustadt im Spreetal ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa, der 34 Städte in fünf europäischen Staaten angehören. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
