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Stadelhofen ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld. GeografieDer Ort und die Gemeinde liegen am Rande der Fränkischen Schweiz an der Autobahn von Bamberg nach Bayreuth. Ortsteile der Gemeinde StadelhofenDie Gemeindeteile von Stadelhofen und ihre Einwohnerzahlen: Stadelhofen 193 - Eichenhüll 116 - Hohenhäusling 87 - Hopfenmühle 9 - Pfaffendorf 115- Roßdorf am Berg 54- Schederndorf 144- Steinfeld 402 - Wölkendorf 102- Wotzendorf 68 Es existieren folgende Gemarkungen: Schederndorf, Stadelhofen, Steinfeld, Wölkendorf, Hohenhäusling. GeschichteDer Ort wurde erstmals 1248 in einer Urkunde erwähnt. Der Ortsname Stadelhofen bedeutet vermutlich zu den Höfen, die mit einem Stadel versehen sind. Eventuell handelt es sich aber auch um einen abgewandelten Personennamen. Stadelhofen liegt an der Stelle, an der eine alte Heerstraße von Bamberg nach Kulmbach den Weg von Weismain nach Hollfeld kreuzte. Auch wenn Stadelhofen erst spät urkundlich erwähnt wird, so steht doch fest, dass die Gegend schon um das Jahr 630 besiedelt war. In einer Karte aus dem Jahr 1595 trägt das Gebiet um Stadelhofen die Bezeichnung »Uf dem Gebürg«. 1386 verkauften die Truhendinger den Ort um den Preis von 2.000 Heller an den Bischof von Bamberg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort als Teil des Hochstifts Bamberg zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Die Gemeinde besteht seit 1978 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Stadelhofen, Wölkendorf, Schederndorf und Steinfeld. Neben Stadelhofen gab es in der Gegend auch eine inzwischen verschollene Pfarrei Leuchnitz, die irgendwo zwischen Weismain und Steinfeld lag. Die katholische Pfarrkirche von Stadelhofen, die dem Heiligen Petrus und der Heiligen Katharina geweiht ist, stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der Turm mit seinem Spitzhelm ist ein Wahrzeichen der Gegend. Der Hochaltar wurde im Jahre 1721 den Litzendorfern abgekauft. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.404, 1987 dann 1.291 und im Jahr 2000 1.274 Einwohner gezählt. 2004/2005 waren es sogar nur noch genau 1.200 Einwohner. PolitikBürgermeister ist Ludwig Göhl (Überparteiliche Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Heinrich Linz (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 382.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 37.000 €. WappenDie Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Gold und Blau; vorne ein roter Balken mit einem silbernen Doppelspringer, hinten ein silberner Balken mit einer roten heraldischen Rose mit goldenem Butzen und grünen Kelchblättern. Der Doppelspringer erinnert an die Familie Neustätter. Der rote Balken im goldenen Feld verweist auf die Grafen von Truhendingen. Die Rose ist das Wappen der Herren von Aufseß. Die Farben Rot und Silber verweisen auf die Familien Giech und Förtsch, Ministerialen der Grafen von Andechs-Meranien. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 61 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 30 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 468. Im verarbeitenden Gewerbe gab es fünf Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 138 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.286 ha, davon waren 2.043 ha Ackerfläche und 242 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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