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Stebach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz. GeografieGeografische LageStebach (250 m ü. N. N. ) liegt im südöstlichen Teil des Landkreises Neuwied an der Grenze zum Westerwaldkreis. Stebach ist die kleinste der 5 Ortsgemeinden innerhalb der Verbandsgemeinde Dierdorf. Am 30. Juni 2005 zählte sie 343 Einwohner mit Hauptwohnsitz. Die Gemarkungsgröße beträgt 238 ha, wovon 107 ha (ca. 45 %) Waldflächen und 105 ha (ca. 44 %) landwirtschaftliche Fläche darstellen. Der den Namen des Ortes tragende und in südlicher Richtung zum Sayntal fließende Bach entspringt oberhalb des Landschaftsweihers zwischen Giershofen und Stebach und mündet am Hofgut Adenroth zwischen Kausen und Breitenau in den Saynbach. Die Gemarkung liegt innerhalb des Naturparks Rhein-Westerwald. Verkehrsmäßig ist Stebach durch die von Großmaischeid nach Dierdorf führende Kreisstraße K 119, sowie die aus Richtung Kausen kommende K 118 erschlossen. GeschichteDer früher durch die Landwirtschaft geprägte Ort hat sich zu einer reinen Wohngemeinde entwickelt, mit einem gewissen Erholungscharakter, der durch das in den sechziger Jahren entstandene "Wochenendgebiet" bestimmt wird. Der Ort verfügt über Wanderwege. Der zur Gemarkung Großmaischeid gehörende, aber direkt an Stebach angrenzende "Stebacher Weiher", wird von Wanderern, Schwimmern und Anglern genutzt. Zu diesem Landschaftsweiher gehört auch ein Feuchtbiotop. Am Ort gibt es heute nur noch einen landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb. Ferner zählt die Gemeinde einige Handwerksbetriebe. Die Dorfschule wurde bereits vor dem 2. Weltkrieg geschlossen, nach dem Bau eines neuen Gebäudes im Jahre 1955 aber wieder eröffnet, um im Zuge der Schulreform im Jahre 1966 endgültig aufgelöst zu werden. Die Kinder aus Stebach besuchen heute die Grundschule in Großmaischeid, bzw. die weiterführenden Schulen in Dierdorf. In der Gemeinde besteht ein Männergesangverein ( MGV Stebach, gegr. 1921) und ein Musikverein (MV Stebach, gegr. 1979). Weiterhin existiert dieKirmesgesellschaft (KG-Stebach), die die Dorffeste (Maskenball / Kirmes) organisiert. Das Dorfgemeinschaftshaus wurde größtenteils in Eigenleistung errichtet. Als ein Hof des Frauenklosters Wülfersberg, gegründet etwa 1135, gehörte Stebach wie auch vorgenanntes Kloster zur Abtei Rommersdorf, welche 1531 den noch vorhandenen Besitz in eigene Verwaltung übernahm. Spätestens 1803 bei der Auflösung und 1820 beim Verkauf von Rommersdorf kam auch Stebach in weltliche Hände. Zeitweilig war - etwa um 1800 - 1850 - der Graf von Walderdorff Landesherr von Stebach und dem Kirchspiel Maischeid. PolitikWappen
Die Glocke symbolisiert die Gemeinde Stebach,eine der kleinsten und musikalischsten Gemeinden im Landkreis Neuwied. Im Jahr 2000 wurde neben dem Ehrenmal ein Turm errichtet,um einen würdigen Standort für die alte Stebacher Schulglocke zu schaffen. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
