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Steinhöring ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Ebersberg. GeografieSteinhöring liegt in der Region München. Es existieren folgende Gemarkungen: Sankt Christoph, Steinhöring. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 824. Steinhöring besaß seit dem 16. Jahrhundert eine überörtlich wichtige Poststation. Der Ort gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Schwaben des Kurfürstentums Bayern und war Sitz einer Hauptmannschaft. 1936 wurde in Steinhöring das erste Mutter-Kind-Heim der NS-Rassenorganisation Lebensborn eröffnet. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1972 wurde die ehemalige Gemeinde St. Christoph in die Gemeinde Steinhöring eingegliedert. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.395, 1987 dann 3.068 und im Jahr 2000 3.540 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Max Niedermeier (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1641 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 204 T€. WappenDas Wappen ist geteilt von silbern und blau; oben ein schwebender schwarzer Steinbockrumpf, unten ein waagrechtes silbernes Posthorn. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 14, im produzierenden Gewerbe 357 und im Bereich Handel und Verkehr 42 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 377 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1190. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 106 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2090 ha, davon waren 861 ha Ackerfläche und 1225 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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