Stephansposching in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Koordinaten: 48° 49′ N, 12° 48′ O
Höhe: 325 m ü. NN
Fläche: 44,67 km²
Einwohner: 3039
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94569
Vorwahl: 09935
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschlüssel: 09 2 71 151
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Deggendorfer Str. 6
94569 Stephansposching
Webpräsenz: www.stephansposching.de
Bürgermeister: Siegfried Ramsauer (CSU)

Stephansposching ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf und liegt südlich der Donau im Gäuboden.

Sehenswürdigkeiten

Durch das Gemeindegebiet von Stephansposching führt der Radwanderweg Via Danubia.

Im Gemeindeteil Stephansposching befindet sich eine der letzten Gierseilfähren der bayerischen Donau, welche auch Autos und LKWs transportiert. Sie führt zum gegenüberliegenden Mariaposching und ermöglicht idyllische Ausflüge zum Bayerischen Wald, nach Metten oder zum Bogenberg bei Bogen.
Zentral im Ort liegt auch die Pfarrkirche Stephansposching, die zur Pfarrei Stephansposching-Michaelsbuch gehört.

Gemeindeteile

Die Gemeinde gliedert sich in 20 Gemeindeteile:

  • Bergham
  • Fehmbach
  • Freundorf
  • Freundorf-Süd
  • Friesendorf
  • Hankhof
  • Hettenkofen,
  • Loh (bedeutende Rokoko-Kirche)
  • Michaelsbuch
In Michaelsbuch befindet sich die Barockkirche "St. Michael", die in den Jahren 1727 bis 1732 unter der Leitung des Straubinger Baumeisters Jakob Ruesch errichtet wurde. Im 8. Jahrhundert wirkte in Michaelsbuch der selige Gamelbert, der um 766 das am anderen Donauufer liegende Kloster Metten mitbegründet hat.
  • Rottenmann
  • Rottersdorf
  • Sautorn
  • Schaidham
  • Steinfürth
  • Steinkirchen
In Steinkirchen befand sich auch ein Römerkastell, das zusammen mit dem in Künzing und den größeren in Straubing und Passau die Donaugrenze absichern sollte. Heute steht auf dem Hügel eine kleine Kirche.
Im ehemaligen Schulhaus von Steinkirchen hat der Künstler Gerhard Brausse sein Atelier eingerichtet.
Ebenfalls wurden Urnenfriedhöfe aus dem 10. bis 8. Jahrhundert v. Chr. und weitere Relikte aus dieser Zeit gefunden.
  • Stephansposching Bahnhof
  • Uttenhofen
  • Uttenkofen
Dort wurden Urnenfriedhöfe aus dem 10. bis 8. Jahrhundert v. Chr. und weitere Relikte aus dieser Zeit gefunden.
  • Wischlburg
  • Wolferskofen

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold eine dreizipfelige Mütze mit silberner Stulpe, beseitet rechts von einer roten Ähre und links von einem grünen Buchenzweig mit drei Blättern.

Am östlichen Rand des Gemeindegebiets, kurz vor dem Natternberg, befindet sich ein Sportflugplatz mit Restaurant.

Literatur

  • Via Danubia, Radeln auf den Spuren der Römer, Hohenwart 2001 (Galli Verlag)
  • Die Wallfahrtskirche zum Heiligen Kreuz in Loh, hrsg. von der Kirchenverwaltung und Filialkirchenstiftung Loh, 4. Auflage, 2000
  • Ein Bilderreise durch den Landkreis Deggendorf, hrsg. vom Landratsamt Deggendorf, 2002, ISBN 3-00-008866-0
  • Dieter Vogel (Hrsg.): Der Gäuboden, Heimatbuch, Vilsbiburg 1996, ISBN 3-9804048-2-X



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Informationsportal über Stephansposching in Bayern - 26.5.2012