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Stiefenhofen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Stiefenhofen. GeografieStiefenhofen liegt in der Region Allgäu in der Nähe des Bodensees. Es existieren folgende Gemarkungen: Harbatshofen, Stiefenhofen. GeschichteStiefenhofen war Bestandteil der österreichischen Herrschaft Bregenz-Hohenegg. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1972 wurde die ehemals selbstständige Gemeinde Harbartshofen eingemeindet. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.557, 1987 dann 1.498 und im Jahr 2000 1.665 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Anton Wolf (CSU/Freie Wähler). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 587 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 26 T€. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 89 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 80 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 562. Im verarbeitenden Gewerbe gab es fünf und im Bauhauptgewerbe acht Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 110 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.966 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Stephanskapelle in GenhofenDer Ortsteil Genhofen liegt an einer wichtigen historischen Durchgangsstraße, die vermutlich schon um das Jahr 250 als Via Decia von den Römern angelegt wurde. Im Mittelalter wurde hier Salz, das damalige 'weiße Gold' von Immenstadt nach Simmerberg transportiert. Genhofen lag vor dem gefürchteten Anstieg auf den Hahnschenkel. In diesem Zusammenhang entstand die original erhaltene Stephanskapelle. Ihr Bauherr war Magister Conrad Schilling. Von bemerkenswerter Qualität sind die drei spätgotischen Schreinaltäre im Inneren. Die Bilder des Choraltars stammen von Adam Schlan(t)z, dem Hofmaler des Fürstabts von Kempten. Die Plastiken werden Michael Zeynsler (+ nach 1541) zugeschrieben und zeigen den Augsburger Bischof St. Ulrich, Maria mit Kind und den Apostel Jakobus den Älteren. Neben Jakobus ist ein zweiter Patron der Reisenden, St. Christopherus, vorhanden. Die Tür zur Sakristei schmücken einige Dutzend Hufeisen. Tourismus
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