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Stockelsdorf ist eine amtsfreie Gemeinde im Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein. Stockelsdorf liegt unmittelbar an der nördlichen Stadtgrenze zur Hansestadt Lübeck und bildet mit diesem eine Agglomeration. Zur Gemeinde gehören neben dem gleichnamigen Kernort die Dorfschaften Arfrade, Curau, Dissau, Eckhorst, Horsdorf, Klein Parin, Krumbeck, Malkendorf, Obernwohlde und Pohnsdorf als Ortsteile. GeschichteErstmals urkundlich erwähnt wurde sie vor etwa 700 Jahren. Bis 1937 gehörte Stockelsdorf zum Freistaat Oldenburg. Es gibt im Zentralort zwei denkmalgeschützte Gebäude: Die Kirche von 1903 und das Herrenhaus, das kürzlich renoviert wurde und heute den Bürgersaal beherbergt. Zusätzlich wird derzeit wieder versucht, hier einen Restaurationsbetrieb zu etablieren, nachdem ein erster Versuch im Jahr 2005 gescheitert war. Auf dem Gutsgelände des Herrenhauses Stockelsdorf wurden im 18. Jahrhundert Fayencen hergestellt. Die qualitätsvollen Arbeiten der Stockelsdorfer Fayencemanufaktur sind teilweise heute noch erhalten und im St.-Annen-Kloster wie im Behnhaus in Lübeck ausgestellt, unter anderem ein Ofen. Die historische Zollscheune am Landgraben, der die lübsche Grenze darstellte, ist leider dem Ausbau der Bundesstraße 206 nach Bad Segeberg in den 60er Jahren zum Opfer gefallen. Bis zur Zeit des Nationalsozialismus gab es eine kleine jüdische Gemeinde in Stockelsdorf, zu der auch eine eigene Schule gehörte. GegenwartHeute ist Stockelsdorf eine Großgemeinde mit zehn Außendörfern und insgesamt etwa 16.000 Einwohnern. Die Gemeinde hat zwei evangelisch-lutherische Kirchen: eine im Zentralort Stockelsdorf und eine in Curau. Es gibt drei Grund-, eine Haupt- und eine Realschule. Stockelsdorf ist durch Buslinien der Stadtverkehr Lübeck GmbH angebunden. In zwei Industriegebieten werden diverse Gewerbe betrieben. Auch eine der größten Discotheken Schleswig-Holsteins (das Abaco) ist dort angesiedelt. Der Ausbau der Bundesautobahn 20 vom Kreuz Lübeck in Richtung Bad Segeberg hat bereits begonnen. PolitikWappenBlasonierung: „In Blau ein Bündel von drei goldenen, mit der Spitze nach oben gerichteten Pfeilen, überhöht von drei goldenen sechsstrahligen Sternen.”[1]
Partnerstädte
Die Kirchengemeinde pflegt Partnerschaften mit Tansania und Rumänien. QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
