
|
Stockheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mellrichstadt. GeografieStockheim liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3) am Fuß der Bayerischen Rhön. Es existiert nur die Gemarkung Stockheim. GeschichteStockheim wird schon um das Jahr 472 als fränkischer Ort erwähnt. Das Kloster Fulda hatte am Ort reichen Grundbesitz. 979 kam der Ort unter die Herrschaft des Bistums Würzburg. 1435 bis 1480 war Stockheim an den Grafen Georg von Henneberg verpfändet. Das Würzburger Domkapitel, das später im Besitz des Ortes war, übergab ihn im 17. Jahrhundert an den Fürstbischof (und dessen Amt Mellrichstadt). Mit dem Amt des Hochstiftes Würzburg kam der Ort, nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns, 1805 an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.153, 1987 dann 1.056 und im Jahr 2000 1.163 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeisterin ist Burgunde Bahr. Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 378 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 27 T€. WappenDas Wappen zeigt "in Rot einen aus einem silbernen Zinnenschild wachsenden silbernen Bischof mit goldener Mitra und goldenem Ornat, der in der Linken einen goldenen Bischofsstab und in der Rechten ein aufgeschlagenes Buch hält." Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 67 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 15 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 364. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 0 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 15 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 704 ha, davon waren 624 ha Ackerfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
