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Strullendorf ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg. GeografieGeografische LageStrullendorf liegt in einem schönen Tal und ist teilweise vom Hauptsmoorwald umgeben, in dessen Nähe die Hauptsmoorhalle liegt. Der Hauptsmoorwald reicht bis nach Bamberg und wird von der dort ansässigen US Army teilweise als Truppenübungsplatz verwendet. Ein besonders schöner Platz in Strullendorf ist die Lindenallee mit ihren riesigen alten Bäumen. GemeindegliederungDie Gemeinde Strullendorf besteht aus folgenden Ortschaften, geordnet nach Einwohnerzahlen:
Es existieren folgende Gemarkungen: Amlingstadt, Geisfeld, Leesten, Mistendorf, Roßdorf a.Forst, Wernsdorf, Zeegendorf, Strullendorf, Geisberger Forst, Hauptsmoor. GeschichteDie Nürnberger Patrizierfamilie Tockler besaß bis zum 16. Jahrhundert den Tocklerhof in Strullendorf. Dieser und die bereits 1348 genannten Zeidelhuben (Waldbienenzucht) waren von großer wirtschaftlicher Bedeutung für den Ort. Strullendorf gehörte zum Hochstift Bamberg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 5.736, 1987 dann 6.489 und im Jahr 2000 7.846 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Andreas Schwarz (SPD). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 4.694.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1.654.000 Euro. Seit 2005 hat Strullendorf ein Jugendparlament mit eigenem Jungbürgermeister. Das Jugendparlament verfügt über ein Budget von 1200 Euro pro Jahr. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 900 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2.923. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier, im Bauhauptgewerbe zwölf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 96 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.515 ha, davon waren 1.231 ha Ackerfläche und 279 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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