Sülfeld in Schleswig-Holstein


Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Segeberg
Amt: Itzstedt
Koordinaten: 53° 47′ N, 10° 13′ O
Höhe: 31 m ü. NN
Fläche: 26,05 km²
Einwohner: 3379
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km²
Postleitzahl: 23867
Vorwahl: 04537
Kfz-Kennzeichen: SE
Gemeindeschlüssel: 01 0 60 085
Adresse der
Amtsverwaltung:
Segeberger Straße 41
23845 Itzstedt
Webpräsenz: www.amt-itzstedt.eu
Bürgermeister: Volker Bumann

Die amtsangehörige Gemeinde Sülfeld liegt im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein. Sie besteht seit 1936 aus den Ortsteilen Borstel, Petersfelde, Sülfeld und Tönningstedt und ist sowohl flächenmäßig als auch von der Einwohnerzahl her die größte Gemeinde im Amtsbezirk Itzstedt.

Geschichte

Die Kirche in Sülfeld wurde 1207 erstmals erwähnt. Die Reste des Alster-Beste-Kanals, der in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts angelegt wurde, sind auch heute noch in der Ortsmitte vorhanden.

Politik

Wappen

Blasonierung: „Geteilt. Oben in Rot eine goldene Glocke, unten in Silber ein wachsendes, durchgehendes blaues Antoniuskreuz mit wellenförmig geschwungenen Balken.”[1]. Der wellenförmigen blaue Balken symbolisiert die Norderbeste, der senkrecht dazu stehende gerade blaue Balken das künstliche Kanalbett des Alster- Beste- Kanals[2].

Wirtschaft

Die Gemeinde ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, eine besondere Stellung nimmt jedoch das Forschungszentrum Borstel ein, das sich mit Medizin und Biowissenschaften befasst.

Gut und Forschungszentrum Borstel

Der Gutsbezirk Borstel, zu dem die Dörfer Grabau, Kayhude, Oering, Seth und Sülfeld, sowie die später zu Gut Jersbek gehörenden Orte Bargfeld, Elmenhorst, Mönkenbrook, Nienwohld, Rade, Stegen und Wulksfelde gehörten, wurde 1927 aufgelöst. Früher wurde es auch Borlstede oder Borstelde genannt und Mitte des 13. Jahrhunderts erstmals erwähnt. 1588 wurde der Besitz geteilt und Gut Jersbek, heute im Kreis Stormarn, abgetrennt. 1806 wurde auch Gut Grabau selbständig.

Das jetzige Borsteler Herrenhaus wurde 1751 im Rokokostil erbaut.

1930 wurde das Gut in ein Kindererholungsheim umgewandelt und hatte seitdem eine wechselvolle Geschichte als Ausbildungsstätte für den weiblichen Arbeitsdienst unter den Nationalsozialisten und als Auffanglager für Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit 1947 ist Gut Borstel der Sitz des durch das Land Schleswig-Holstein gegründeten und 1963 in eine Stiftung umgewandelten Forschungszentrums Borstel und der dazugehörigen Forschungsklinik.

Quellen




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Informationsportal über Sülfeld in Schleswig-Holstein - 26.5.2012