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Süsel ist eine Gemeinde im Kreis Ostholstein, Bundesland Schleswig-Holstein, Deutschland. In der Nähe liegende Orte sind im Norden Neustadt in Holstein, im Westen Eutin und im Osten Scharbeutz. Seit dem 1. Januar 2007 bildet Süsel eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Kreisstadt Eutin und hat die Verwaltungsgeschäfte dorthin übertragen. GeografieDie Gemeinde Süsel besteht aus insgesamt 15 Ortsteilen: Barkau, Bockholt, Bujendorf, Ekelsdorf, Fassensdorf, Gömnitz, Gothendorf, Groß Meinsdorf, Kesdorf, Middelburg, Ottendorf, Röbel, Woltersmühlen, Zarnekau und der Hauptort Süsel, in dem auch die meisten Einwohner leben. GeschichteAm Süseler See finden sich Reste einer slawischen Wallburg. Süsel war bis ins 12. Jahrhundert einer der Hauptorte der hier ansässigen Wenden. Die feuchten Niederungen wurden ab 1142 von angeworbenen friesischen Bauern kolonisiert. Die romanische St-Laurentius-Kirche wurde im Rahmen der Missionierung ebenfalls im 12. Jahrhundert erbaut, sie gehört zu den so genannten Vizelin-Kirchen, weitere finden sich in Bornhöved, Bosau und Ratekau. Die Nähe zur wenige Kilometer entfernten Ostsee zeigt der „Gömnitzer Turm”. Bis 1815 stand auf dem Gömnitzer Berg ein großer Baum, „Major” genannt. Dieser Solitär diente der Schifffahrt in der Lübecker Bucht als Orientierungsmarke. Der Baum wurde von einem Blitz getroffen und brannte nieder. Da den Seefahrern nun ein wichtiger Orientierungspunkt fehlte, wurde 1827-28 der neue „Major”, ein Turm aus Backstein, errichtet. Die Turmspitze liegt 93 Meter über Meereshöhe, der Turm wurde 1990 restauriert und ist öffentlich begehbar. SehenswürdigkeitenUngewöhnlich ist die Wasserski-Anlage, in der man an einem Skilift hängend mit Wasserski auf einem Rundkurs durch den See fährt. PolitikWappenBlasonierung: „In Blau auf einem mit einem blauen Wellenbalken belegten goldenen Dreiberg ein runder, flachgedeckter silberner Turm, der rechts von einer goldenen Sonne, links von einem zugewendeten goldenen Mond begleitet wird.”[1] QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
