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Tann ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Tann. GeografieGeografische LageTann liegt im Südosten Niederbayerns, in grenznaher Lage zu Österreich mit der Stadt Braunau am Inn und in Nachbarschaft zu den Rottaler Städten Eggenfelden und Pfarrkirchen. Der Ort liegt eingebettet im Hügelland, in einer nach Süden hin auslaufenden Talmulde. Auf den Nordhängen hat man an Föhn-Tagen einen wunderbaren Blick über die zufußeliegende Ortschaft mit ihrer dominanten Pfarrkirche und dem Alpenpanorama im Hintergrund. Der historische Marktplatz im Inn-Salzach-Stil mit dem zentralen Marienbrunnen ist einer der schönsten im ostbayrischen Raum. GemeindegliederungDie Gemeinde Tann besteht aus dem Markt Tann sowie den Orten Eiberg, Zimmern und Walburgskirchen. Tann ist auch der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Tann-Reut. Bildung und SozialesSchulen und Kindergärten
Seniorenbetreuung
GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 927, sie steht in Zusammenhang mit dem Salzburger Erzbischof Adalbert. Im Jahre 1379 stieß Tann zum Herzogtum Bayern, um im Jahre 1389 die Marktrechte verliehen zu bekommen. Im Jahr 1481 erhält Tann das Recht zur Abhaltung von Märkten. Der Martinimarkt, der heute noch abgehalten wird, geht auf dieses Jahr zurück. In anderen Quellen wird angenommen, dass bereits um 1230 von Herzog Ludwig dem I. das Recht verliehen wurde, öffentliche Märkte abzuhalten. In der Zeit um 1300 entstanden die ersten Woll- und Leinwebereien, die in den folgenden Jahrhunderten mit ihren Qualitätsprodukten in den europäischen Handelszentren namhaft wurden. Besonders der Handel von Segeltuch führte die Tanner Leinweber und Tuchmacher in die Seehäfen von Triest, Venedig, Genua und Amsterdam. Im 19. Jahrhundert erfolgte dann der Niedergang der Tanner Tuchmacher. Gefangen in ihrem erstarrten Standesdenken waren sie weder in der Lage, sich den sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu stellen, noch die aufkommende Technisierung für ihre Vorteile zu nutzen. Ein Übriges zu dieser Entwicklung trug die Abtrennung des Innviertels von Bayern und die Gründung des Deutschen Zollvereins 1834 dazu bei. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts entwickelte sich die Wallfahrt zum "Herrgott von Tann". Sie dauerte annähernd 200 Jahre an und hatte nicht zuletzt auch wirtschaftliche Bedeutung für den Ort. Bei einem Großbrand am 17. November 1785 wurde ein Teil des Ortes vor allem in Richtung Schildthurn zerstört. Am späten Nachmittag des 1. Mai 1945 endete für Tann ohne jegliche Kampfhandlungen der 2. Weltkrieg. Nach erfolgtem Einmarsch der US-Armee, kapitulierte die ungarische Armee, die sich mit Stab und oberster Leitung bis hierher zurückgezogen hatte, in einem formellen Zeremoniell am Marktplatz. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern 1972 haben sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Tann, Walburgskirchen und Zimmern zu einer Gemeinde zusammengeschlossen, des Weiteren wurde eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde Reut gebildet. Kirchliche Einrichtungen und Aktivitäten
Regelmäßige Veranstaltungen
VereineAllg. Vereine
Freiwillige FeuerwehrenIn der Gemeinde Tann sind vier selbständige Feuerwehren etabliert:
Kultur
Sport
Persönlichkeiten
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