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Taunusstein ist mit über 29.000 Einwohnern die größte Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. GeografieNachbargemeinden und -kreiseTaunusstein grenzt im Norden an die Gemeinden Hohenstein und Hünstetten und die Stadt Idstein, im Osten an die Gemeinde Niedernhausen, im Süden an die kreisfreie Stadt Wiesbaden, sowie im Westen an die Gemeinde Schlangenbad und die Stadt Bad Schwalbach. GeschichteDie Stadt Taunusstein entstand am 1. Oktober 1971 durch Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Bleidenstadt, Hahn, Neuhof, Seitzenhahn, Watzhahn und Wehen. Mit dem Zusammenschluss wurden Taunusstein die Stadtrechte verliehen. Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Hambach, Niederlibbach, Orlen und Wingsbach in die Stadt Taunusstein eingegliedert. Im Jahre 1991 wurde im Ortsteil Hahn der nach dem langjährigen Taunussteiner Bürgermeister benannte Dr.-Peter-Nikolaus-Platz eingeweiht. Er ist umgeben vom Bürgerhaus "Taunus", dem kath. Kirchenzentrum St. Johannes Nepomuk sowie dem neuen Rathaus und bildet mit der Bündelung dieser öffentlichen Funktionen das neue Stadtzentrum. Das Bürgerhaus "Taunus" wurde 1989 eröffnet, das Kirchenzentrum 1991, beide entworfen von dem Hamburger Architekten Bernhard Hirche, von dem auch das städtebauliche Konzept für die neue Ortsmitte stammt. Das von einem anderen Architekten entworfene Rathaus konnte dagegen erst 1998 eingeweiht werden. EinwohnerJeweils zum 31. Dezember in den entsprechenden Jahren (nur Hauptwohnsitz)
WappenDas Stadtwappen zeigt auf blauem Hintergrund einen goldenen Löwen, der in seinen Pranken einen Schild mit rotem Kreuz auf silbernem Grund trägt. Mit dem goldenen Löwen erinnert das Wappen an die jahrhundertelange Herrschaft der Grafen und Fürsten von Nassau und nimmt zugleich die Tradition der Wappen des nassauischen Amtssitzes Wehen und der Gemeinden Hahn und Seitzenhahn auf, die sämtlich einen goldenen Löwen oder Löwenkopf führten. Das Kreuz ist Attribut des heiligen Ferrutius, des Schutzpatrons des Klosters Bleidenstadt. Dieses Kloster wurde schon im 8. Jahrhundert gegründet und hat in jahrhundertelangem Wirken große Verdienste um Christentum und Kultur im Raum an der oberen Aar erworben. Die ehemalige Gemeinde Bleidenstadt hat dieses Kreuz bereits früher in ihrem Wappen geführt. heraldische BeschreibungIn blau ein rotbewehrter goldener Löwe, in seinen Pranken ein silberner Schild mit durchgehendem roten Kreuz. Religionsgemeinschaften
Außerdem leben in Taunusstein mehrere Anhänger von verschiedenen evangelischen Freikirchen (darunter viele Evangeliumschristen-Baptisten). PolitikStadtverordnetenversammlungDie Kommunalwahl im März 2006 ergab folgende vorläufige Sitzverteilung:
StädtepartnerschaftenTaunusstein unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrTaunusstein besitzt keinen Autobahnanschluss. Zwei Bahnhöfe (in Hahn sowie Bleidenstadt) liegen an der Strecke der Aartalbahn. Es ist über die B 417 (Neuhof/Wehen) und die B 54 (Hahn) mit Wiesbaden verbunden. In Idstein an der A 3 ist der nächstgelegene Autobahnanschluss. Ansässige Unternehmen
Bildungseinrichtungen
Freizeit- und Sportanlagen
Kultur und SehenswürdigkeitenMuseum1995 wurde das Museum der Stadt Taunusstein mit festen Räumen im Wehener Schloss eingerichtet. Als Themenschwerpunkte findet seitdem eine dauernde Ausstellung zur jüngeren Regionalgeschichte statt, die seit kurzem auch über den Zustand Taunussteins im, vor und nach dem Zweiten Weltkrieg berichtet. Dabei handelt es sich überwiegend um die Darstellungen der Alltagskultur in der ersten Hälfte des 20sten Jahrhunderts. Ein zweites und gleichberechtigtes Standbein bilden die Ausstellungen der Reihe „Kunst im Schloss”, mit denen der zeitgenössischen Kunst –nicht nur der engeren Region- ein Forum in Taunusstein geboten wird. Bauwerke
Jüdischer Friedhof in WehenDer jüdische Friedhof im Ortsteil Wehen am Halberg ist ungefähr so alt, wie die Siedlung selbst. 1329 ordnete Graf Gerlach von Nassau-Weilburg die Niederlassung von Juden an. Die Grabsteine von damals existieren leider nicht mehr. Der älteste noch stehende ist aus dem Jahre 1694. Heute gibt es auf dem Friedhof noch 55 sichtbare Gräber. Bis 1749 wurden auf dem Wehner jüdischen Friedhof auch Wiesbadener Juden beigesetzt. 1726 stellten die Juden den Antrag, eine Mauer um den Friedhof zu bauen, was allerdings untersagt blieb, weil der jüdische Friedhof nicht schöner sein durfte als der christliche. So hoben sie bloß einfach einen Graben aus. Nach 1933 fanden auch noch Beisetzungen statt, allerdings war es verboten, dass Grabsteine aufgestellt wurden. Regelmäßige Veranstaltungen
PersönlichkeitenIn Taunusstein geborene Persönlichkeiten
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