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Tengen ist eine kleine Stadt im Hegau im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg. GeografieTengen besteht aus drei Ortschaften: der Stadt Tengen, der Stadt Tengen-Hinterburg und der Gemeinde Tengen-Dorf. Tengen und Tengen-Hinterburg liegen auf einem ca. 300 Meter langen und 60 - 90 m breiten Felssporn. Zwischen den beiden liegen eine Stadtmauer und ein Graben, über den nur eine Bogenbrücke führt. Die vordere Stadt ist 200 m lang und besteht im wesentlichen aus einem Marktplatz. Die Burg ist nur halb so groß, dafür hatte sie einen 32 m hohen Bergfried, der als Ruine noch heute zu sehen ist. Beide Städte hatten Marktrecht, die Hintere Herrschaft Tengen erhielt es 1291 durch König Rudolf I. Sie konnte es aber nicht nutzen, weil für einen Markt gar kein Platz da war und weil es, da die vordere Stadt andere Herrschaften hatte als die hintere Stadt, keine eigene Zufahrt hatte; lediglich ein Fuß- und Eselsweg führte zur hinteren Stadt hinauf. GeschichteAls Tengen erstmals in einer Urkunde genannt wurde gehörte es dem Bischof von Konstanz. Die Herren von Tengen erhielten in der Stauferzeit Stadtrechte und Hohe Gerichtsbarkeit. 1275 wurde die hintere Stadt verkauft, wurde habsburgisch und nach weiteren Wechseln schließlich Besitz der Deutschordenskommende Mainau. Die Vordere Stadt war jahrhundertelang in den Händen der Herren von Tengen. 1446 kam der schwäbische Städtebund mit einem Heer in den Hegau und vor Tengen, weil die Hintertengener gefürchtete Raubritter waren. Nach Verhandlungen mit den Vordertengenern durften die Schwaben Hintertengen von Vordertengen aus angreifen, wenn Vordertengen verschont würde. 1522 kam Tengen an Österreich, die hintere Burg wurde drei Jahre zuvor durch einen Brand endgültig zerstört. ReligionenTengen ist seit jeher römisch-katholisch geprägt. Auch heute finden sich eine römisch-katholische Kirche (St. Laurentius) und eine römisch-katholische Kapelle (St. Georg) in Tengen wieder. Es gibt auch eine kleine evangelische Gemeinde im Ort. EingemeindungenDurch Eingemeindungen 1971 kamen Talheim und Uttenhofen, 1973 Blumenfeld zu Tengen. Beuren a.R. wurde 1972 in Büßlingen, Weil 1972 in Watterdingen eingemeindet. 1975 wurde aus Tengen, Büßlingen, Watterdingen und Wiechs a.R. die "neue" Stadt Tengen gebildet. PolitikGemeinderatDem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 20 Mitglieder an.
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrTengen ist durch die Bundesstraße B 314 (Lauchringen – Singen (Hohentwiel)) an das überregionale Straßennetz angebunden. BildungseinrichtungenIn Tengen gibt es eine Grund- und Hauptschule. In Büßlingen und Watterdingen gibt es reine Grundschulen. Außerdem gibt es drei Kindergärten im Ort. Kultur und SehenswürdigkeitenTengen liegt an der Römerstraße Neckar-Alb, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. MuseenAuf dem alten römischen Gutshof in Büßlingen ist ein Freilichtmuseum untergebracht. Natur-SehenswürdigkeitenMühlbachschlucht östlich der Altstadt mit mehreren sehenswerten Wasserfällen (siehe auch: Wasserfälle in Deutschland) Blumenfelder Wasserfall der Biber unter der Brücke in die Altstadt von Blumenfeld (siehe auch: Wasserfälle in Deutschland) PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Gemeinde
Sonstige Persönlichkeiten
Siehe auchTerritoriale Besonderheiten in Südwestdeutschland nach 1810 Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
