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Die sächsische Gemeinde Tiefenbach liegt am nordöstlichen Rand des Landkreises Mittweida und grenzt unmittelbar an die Landkreise Döbeln und Meißen. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Striegistal im Ortsteil Etzdorf. Geografie und VerkehrTiefenbach liegt ca. 10 km südlich von Döbeln an der Striegis. Die B 169 führt im Westen des Gemeindegebietes durch den Ortsteil Arnsdorf. Die Gemeinde ist auch über die südlich der Gemeinde verlaufende A 4 Anschluss Berbersdorf zu erreichen. Angrenzende Gemeinden sind die Stadt Hainichen, Kriebstein, Rossau und Striegistal im Landkreis Mittweida, Niederstriegis und die Stadt Roßwein im Landkreis Döbeln sowie die Stadt Nossen im Landkreis Meißen. GemeindegliederungOrtsteile sind Arnsdorf, Böhrigen, Dittersdorf, Etzdorf, Gersdorf, Kummersheim, Marbach und Naundorf. GeschichteDie Dörfer, werden, nach der Gründung des Klosters Alt-Zella im Jahr 1165, durch herbeigerufene Siedler angelegt. Etzdorf wird aber erst im Jahr 1314 erstmals als Ezwinstorf urkundlich erwähnt. Die anderen Siedlungennennungen erfolgen noch später. Im Jahr 1450 hinterlassen durchziehende Hussiten in der Gegend großen Schaden. Am 1. Januar 1994 schlossen sich die einzelnen ehemals selbständigen Gemeinen zur Gemeinde Tiefenbach zusammen. Der Gemeindename Tiefenbach stammt von einem Bachlauf der die Gemeinde durchfließt. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
WappenIm Blau befindet sich ein silberner Wellenbalken, welcher die Bach- und Flussläufe in den Ortsteilen darstellt. Die darüber angeordneten drei goldene Getreideähren symbolisieren die überwiegend landwirtschaftlichen Nutzung der Gemeindeflächen. Das darunter befindliche Symbol (schräg gekreuzte Schlägel und Eisen) verweisen auf den früheren Silberbergbau im ältesten Silberabbaugebiet von Sachsen. Sehenswürdigkeiten
WirtschaftDas Gemeindegebiet ist hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt. Durch den Bau des Windparkes Am Saubusch im Jahr 2000 entstand hier der größte landschaftsprägende Windpark in Sachsen. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
