Titz in Nordrhein-Westfalen


Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Düren
Koordinaten: 51° 0′ N, 6° 25′ O
Höhe: 95 m ü. NN
Fläche: 69 km²
Einwohner: 8480 (30. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner je km²
Postleitzahl: 52445
Vorwahlen: 02463, 02164 (Jackerath)
Kfz-Kennzeichen: DN
Gemeindeschlüssel: 05 3 58 056
Gemeindegliederung: 16 Stadtteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Landstraße 4
52445 Titz
Webpräsenz: www.gemeinde-titz.de
Bürgermeister: Josef Nüßer (CDU)

Titz ist eine ländlich geprägte Gemeinde im Nordosten des Kreises Düren (Nordrhein-Westfalen).

Geografie

Die Gemeinde Titz liegt in der Jülicher Börde. Im Süden befindet sich die Sophienhöhe. Im Osten liegt der Braunkohletagebau Garzweiler.

Gewässer

Der Malefinkbach entspringt bei Titz und fließt zur Rur.

Nachbargemeinden

  • Kreis Düren: Stadt Jülich, Stadt Linnich, Gemeinde Niederzier
  • Kreis Heinsberg: Stadt Erkelenz
  • Rhein-Kreis Neuss: Gemeinde Jüchen
  • Rhein-Erft-Kreis: Stadt Bedburg, Gemeinde Elsdorf

Gemeindegliederung

Die Gemeine Titz setzt sich seit der Gebietsreform des Jahres 1975 aus 16 Ortsteilen zusammen:

  • Ameln
  • Bettenhoven
  • Gevelsdorf
  • Hasselsweiler
  • Höllen
  • Hompesch
  • Jackerath
  • Kalrath
  • Müntz
  • Opherten
  • Ralshoven
  • Rödingen
  • Sevenich
  • Spiel
  • Titz

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 26 Sitzen. Er ist seit der letzten Kommunalwahl am 26. September 2004 wie folgt besetzt:

  • CDU - 15 Sitze
  • SPD - 7 Sitze
  • Grüne - 2 Sitze
  • FDP - 2 Sitze

Bürgermeister

Amtierender Bürgermeister ist Josef Nüßer (CDU). Das Amt des 1. stellvertretenden Bürgermeister wird durch Dieter Tambour (CDU) und das des 2. stellvertretenden Bürgermeister durch Willi Hintzen (CDU) besetzt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Die Katharina-Kapelle in Höllen weist Reste mittelalterlicher Wandmalerei auf.
  • Die Düppelsmühle in Titz, eine Bockwindmühle aus dem Jahre 1820
  • Die Bockwindmühle aus Spiel befindet sich seit 1959 im Rheinischen Freilichtmuseum Kommern.

Synagoge

  • Ehemalige Synagoge Titz-Rödingen: Der Landschaftsverband Rheinland beabsichtigt in Rödingen in einer ehemaligen Synagoge und dem dazugehörigen Wohnhaus des Vorstehers ein Informations- und Kulturzentrum zu errichten. In Rödingen und in Müntz liegt jeweils ein jüdischer Friedhof.

Matronensteine

Im Jahre 1785 wurden zwischen Rödingen und Höllen neun Matronensteine aus der römischen Siedlungsphase gefunden. Ein Stein ist noch erhalten. Das Original steht im Reiss-Museum Mannheim, ein Duplikat im Foyer des Rathauses Titz.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Karnevalsumzug in Titz am Tulpensonntag. Veranstalter ist die Interessengemeinschaft Titzer Karneval.
  • Radrennen sowie Vatertagsfest. Veranstalter ist der SV 1919 Rödingen-Höllen e.V.

Wirtschaft und Infrastruktur

Landwirtschaft

2005 wurden 87% der Gemeindefläche landwirtschaftlich genutzt. Damit ist die Gemeinde Titz die Kommune mit dem größten Anteil landwirtschaftlich genutzter Fläche in Nordrhein-Westfalen.

Verkehr

Die Autobahn A 44 verläuft durch die Gemeinde und bildet mit der Autobahn A 61 bei Jackerath ein Autobahndreieck.

Landesbetrieb Straßenbau

Der Landesbetrieb Straßenbau, Niederlassung Krefeld unterhält in der Nähe des Autobahnkreuzes die Autobahnmeisterei Titz.

Landschaftsverband

Das Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege, eine Dienststelle des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), unterhält in Titz-Höllen eine Außenstelle. Diese ist für die archäologischen Grabungen in den Braunkohlentagebauen Garzweiler, Hambach und Inden zuständig..

Persönlichkeiten

  • Josef Neumann, Gründer des Abstinenzverbands Kreuzbund, 1901-1909 Pfarrer in Opherten

Literatur

  • Monika Grübel: Synagoge und Vorsteherhaus in Titz-Rödingen. Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Rheinland-Verlage, Köln 2001, ISBN 3-7927-1838-3



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Informationsportal über Titz in Nordrhein-Westfalen - 26.5.2012