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Töging am Inn (amtlich: Töging a.Inn) ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Altötting und Teil des Bayrischen Chemiedreiecks. GeografieTöging a. Inn liegt in der Region Südostoberbayern. Es existiert nur die Gemarkung Töging a.Inn. GeschichteDer Ort ist schon um das Jahr 1050 als „Teginingun” (Salzburger Urkundenbuch I,242) erwähnt und gehörte als landesherrliche Hofmark zum Rentamt Burghausen und zum Landgericht Neuötting des Kurfürstentums Bayern. 1917 begann die Industrialisierung durch die Errichtung des Innkraftwerkes und der Aluminiumfabrik. 1972 erfolgte die Erhebung zur Stadt. Aktuelle EreignisseAm 7. Februar 2006, gegen 11 Uhr stürzte in Töging am Inn das Dach eines Netto-Einkaufsmarktes vermutlich wegen zu großer Schneelast ein. Zum Zeitpunkt des Unglücks war das Geschäft geöffnet. Da das Dach nicht sofort einstürzte, sondern nach und nach, konnten sich sämtliche Angestellte und Kunden des Supermarktes unverletzt ins Freie retten. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 8.514, 1987 dann 8.499 und im Jahr 2000 9.599 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Horst Krebes (SPD). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet fast 4,66 Millionen €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 812.000 €. WappenDas Wappen zeigt "in Silber (Weiß) zwischen zwei aus blauen Wasserwellen aufzuckenden roten Blitzen ein senkrecht stehendes grünes Bronzeschwert." Das Schwert weist auf ein in der Nähe von Töging gefundenes Bronzeschwert aus der Keltenzeit hin. Die Blitze, die aus dem Wasser aufsteigen, symbolisieren die Wasserkraft, die im Kraftwerk in Töging in elektrische Energie umgewandelt wird. In den 20er Jahren des 20.Jahrhunderts wuchs Töging durch die sich hier ansiedelnde Industrie mit dem Aluminiumwerk und dem eigens dafür errichteten Wasserkraftwerk vom Bauerndorf zur Industriesiedlung und schließlich zur Stadt. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 21, im produzierenden Gewerbe 934 und im Bereich Handel und Verkehr 418 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 353 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 3087. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 15 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 20 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 524 ha, davon waren 448 ha Ackerfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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