Tonna in Thüringen


Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Gotha
Verwaltungsge-
meinschaft:
Fahner Höhe
Koordinaten: 51° 5′ N, 10° 44′ O
Höhe: 180 m ü. NN
Fläche: 30,45 km²
Einwohner: 2901
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99958
Vorwahl: 036042
Kfz-Kennzeichen: GTH
Gemeindeschlüssel: 16 0 67 067
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Markt 7
99958 Tonna
Webpräsenz: www.vg-fahner-hoehe.de
Bürgermeister: Frank Vater (SPD)

Tonna ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Gotha.
Sie gehört seit dem 10. August 1995 gemeinsam mit vier anderen Gemeinden zur Verwaltungsgemeinschaft Fahner Höhe. Tonna (Ortsteil Gräfentonna) ist Sitz dieser Thüringer Verwaltungsgemeinschaft.

Lage

Die Gemeinde liegt im äußersten Norden des Landkreises, etwa 20 km nördlich der Kreisstadt Gotha, 7 km östlich von Bad Langensalza.

Gemeindegliederung

Tonna besteht aus zwei Ortsteilen, Gräfentonna und Burgtonna. In Gräfentonna gibt es einen Bahnhof der Strecke von Bad Langensalza nach Erfurt.

Geschichte

Der Ort gehörte zur Zeit des Deutschen Bundes zum hessischen Fürstentum Waldeck.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 - 2.905
  • 1995 - 2.924
  • 1996 - 2.931
  • 1997 - 2.997
  • 1998 - 3.001
  • 1999 - 2.959
  • 2000 - 2.936
  • 2001 - 2.876
  • 2002 - 2.962
  • 2003 - 2.965
  • 2004 - 2.936
  • 2005 - 2.907
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Sehenswürdigkeiten

Das Alte Gräfliche Schloss zu Tonna wurde im 12. Jahrhundert als typische spätromanische Wasserburg erbaut, deren vierflügelige Kernburg mit einer trapezförmigen Vorburg ausgebaut ist.

Als im Jahre 1695 Bauern in Tonna beim Sandschürfen Knochen eines vor hunderttausend Jahren verstorbenen Waldelefanten fanden, verständigten sie die Herzogliche Kammer in Gotha davon. Der herzogliche Leibarzt Raab und später auch das "Gelehrte Collegium Medicum" vertraten die Ansicht, es handele sich um ein mineralisches Gebilde. Wilhelm Ernst Tentzel wies dagegen in seiner 1696 erschienen Schrift "Epistola de sceleto elephantino" nach, daß sie von einem Elefanten abstammten und erregte damit Aufsehen, denn nur wenige konnten sich die dazu nötige Klimaänderung vorstellen. Ein Briefwechsel, den er mit dem Gelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz in dieser Angelegenheit kurz führte, brachte auch nicht die ersehnte wissenschaftliche Anerkennung. Erst 1699, mit einem zweiten Fund in der Nähe der ersten Fundstelle, setzte sich seine Meinung endgültig durch. Der Streit machte Tonna in der internationalen Gelehrtenwelt bekannt.




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Informationsportal über Tonna in Thüringen - 26.5.2012