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Trebendorf, sorb. Trjebin, ist eine Gemeinde im Niederschlesischen Oberlausitzkreis in Ostsachsen. Sie ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Schleife. Geografie und VerkehrDie Gemeinde Trebendorf liegt im nördlichen Teil des Landkreises. Sie grenzt im Norden an das Land Brandenburg. Sie liegt 5 km westlich von Weißwasser und 15 km südöstlich von Spremberg. Die Bundesstraße 156 verläuft nördlich und westlich der Gemeinde. Durch die Gemeinde führt die Bahnstrecke Görlitz-Berlin. Die Gemeinde liegt in einer waldreichen Gegend am Nordwestrand der Muskauer Heide. Auf dem Gemeindegebiet liegt ein Teil des Halbendorfer Sees. Im Süden grenzt die Gemeinde an den Braunkohlentagebau Nochten. GeschichteIm Jahr 1399 wird der Ort erstmalig in Verbindung mit dem Ort Schleife urkundlich erwähnt. Mühlrose wurde 1536 erstmals erwähnt. Es war zu jener Zeit ein Heidedorf mit landwirtschaftlichem Charakter. Für die Muskauer Standesherrschaft war besonders der Tiergarten von Interesse, Waldalleen und Dämme sind noch immer Zeugen jener Zeit. Am 14. Dezember 1845 wurde der letzte einheimische Wolf im Tiergarten erlegt, an dieser Stelle wurde als Erinnerung der Wolfsstein platziert. Noch bis in die 1950er Jahre hinein gingen die Kinder auch in sorbischer Tracht in die Schule, durch die fortschreitende Industrialisierung wurde die Zweisprachigkeit schrittweise immer mehr zurückgedrängt, so dass das Sorbentum auch in Trebdorf kaum mehr als historische Brauchtumspflege ist. OrtsgliederungOrtsteile Trebendorf (Trjebin) und Mühlrose (Miloraz) Sehenswürdigkeiten
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