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Trochtelfingen ist eine Stadt auf der Schwäbischen Alb, etwa 25 km südlich von Reutlingen. GeografieGeografische LageTrochtelfingen liegt im Tal des Flüsschens Seckach. Dieses mündet südlich der Stadt in die Lauchert. NachbargemeindenFolgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Trochtelfingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Reutlingen beziehungsweise zu den Landkreisen Sigmaringen ¹ und Zollernalbkreis ²: Engstingen, Hohenstein, Pfronstetten, Gammertingen ¹, Burladingen ² und Sonnenbühl. StadtgliederungDie Stadt besteht aus 6 Stadtteilen:
GeschichteDer Name Trochtelfingen kommt von der Sippe der Trochtolfs, die im 4. oder 5. Jahrhundert in der Gegend eine Siedlung gebaut hatten. Erstmals urkundliche Erwähnung von Trochtelfingen war im Jahre 1161. Von 1182 bis 1219 war Pfalzgraf Rudolf von Tübingen der Herr von Trochtelfingen. Der Besitz wechselte von den Pfalzgrafen von Tübingen, über die Grafen von Gammertingen zu den Grafen von Hohenberg. Schließlich kam er 1310 zu Württemberg. 1316 vermachte Graf Eberhard I. Trochtelfingen seiner Tochter Agnes und seinem Schwiegersohn Graf Heinrich von Werdenberg-Trochtelfingen-Sigmaringen. Im Jahre 1534 geht die Herrschaft auf die Grafen (später Fürsten) zu Fürstenberg über. Von 1806 bis 1850 ist Trochtelfingen hohenzollerisch, danach preußisch. Vor der Kreisreform 1972 gehörte die Stadt zum Landkreis Sigmaringen, wurde dann jedoch dem Landkreis Reutlingen zugeordnet. Steinhilben erscheint am 1. November 1247 auf einer Urkunde des Ritters von Wurmlingen. ReligionenDie Stadtteile Trochtelfingen, Steinhilben, Wilsingen und Haid sind hauptsächlich katholisch geprägt. Sie gehören zum Dekanat Sigmaringen. Die übrigen Stadtteile sind evangelisch. EingemeindungenHausen an der Lauchert wurde 1972 eingemeindet. Mit der Gemeindereform wurden 1975 schließlich die heutigen Stadtteile Mägerkingen, Steinhilben und Wilsingen eingemeindet. Einwohnerentwicklung
¹ Volkszählungsergebnis, andere Zahlen zum jeweiligen Jahresende. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat wird für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Bei den Gemeinderatswahlen am 13. Juni 2004 wurden folgende Parteien und Gruppierungen in den Stadtrat gewählt:
BürgermeisterDer Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Friedrich Bisinger endet im April 2015. Die Bürgermeister der Stadt Trochtelfingen:
WappenDie eine Hälfte zeigt eine gelbe Hirschstange auf rotem Grund. Dies weist auf die Zugehörigkeit zum Haus Württemberg hin. In der anderen Hälfte zeigt ein lateinisches schwarzes Kreuz, auch fliegendes Kreuz genannt. Die Farben silber und schwarz kommen von den früher hohenzollerischen Stadtteilen Steinhilben und Trochtelfingen. Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Musik
BauwerkeEinige Häuser der Altstadt stammen aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. Großenteils ist die alte Stadtbefestigung mit einem Geschützturm erhalten.
Sport
Sonstige Vereine
Regelmäßige VeranstaltungenJährlicher Albabtrieb mit traditionellem Bauerntanz (zweites Septemberwochenende) Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDie Stadt liegt an der B 313. Diese verbindet die Stadtteile Mägerkingen, Trochtelfingen und Haid im Norden mit Reutlingen und im Süden mit Sigmaringen. Die Kreisstraße K 6736 führt zum Stadtteil Steinhilben und von dort die K 6739 weiter nach Wilsingen. Der Stadtteil Hausen ist über die Landesstraße L 385 mit Mägerkingen verbunden. Die Eisenbahnlinie Gammertingen-Kleinengstingen der Hohenzollerischen Landesbahn führt durch die Stadtteile Mägerkingen und Trochtelfingen. Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 226. Bildung
PersönlichkeitenEhrenbürger
Bürgermedaille der Stadt
Sonstigessiehe auch: -ingen Auf dem Gelände der ehemaligen Eberhard-Finckh-Kaserne haben die Gemeinden Engstingen, Hohenstein und Trochtelfingen 1994 den Gewerbepark Haid gegründet. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
