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Trogen ist eine Gemeinde im oberfränkischen Teil Bayerns, unmittelbar an der Landesgrenze zu Sachsen. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Feilitzsch. GeographieTrogen liegt etwa sechs Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Hof an den Autobahnen A 72 (Anschlussstelle 3 Hof/Töpen), A 93 (Anschlussstelle 2 Hof-Ost) und an der Bundesstraße 173. Die Gemeinde liegt im Bayerischen Vogtland und gehört dem Landkreis Hof an. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Feilitzsch. Der Nachbarort Feilitzsch ist nur wenige hundert Meter von Trogen entfernt. Ortsteile mit EinwohnerzahlenDie Gemeinde Trogen gliedert sich in 6 Ortsteile.
TopographieDer Kernort liegt zwischen Hügeln eingebettet in einer Talsenke und weist ein vergleichsweise geschlossenes Ortsbild auf. Seit den 90er-Jahren sind allerdings deutliche Zersiedelungstendenzen zu beobachten, die das vorher sehr kompakte Dorf durch Ausweisung von Bauland aufzulösen beginnen. Dorfstruktur und DorflebenOrtsbildprägend ist die erhöht liegende Kirche mit dominantem barockem Zwiebelturm im Zentrum. In das Ensemble auf erhöhtem Plateau rund um die evangelisch-lutherische Kirche integriert sind Rathaus und kirchliches Gemeindehaus. Im Umfeld befindet sich das Bürgerhaus, als Ort gesellschaftlicher Veranstaltungen. Die Kirche selbst ist eine protestantische Saalkirche mit barocker Ausstattung und regionaltypischen Elementen, wie dem Taufengel und dem Kanzelaltar. Weitere prägnante Elemente im Ortsbild sind die beiden gutshausartigen Schlösschen, sowie die an der Peripherie des Ortes liegende Friedhofsanlage mit zwei kleinen, aber markanten Gebäuden (Kapelle und ein Mausoleum) in Kammlage eines Hügels. Das kulturelle und gesellschaftliche Leben im Ort wird hauptsächlich von den zahlreichen Vereinen und den Kirchengemeinden getragen. Dabei gibt es eine Reihe von Angeboten und Aktivitäten, die sowohl Trogen als auch den Nachbarort Feilitzsch betreffen, so z. B. schulische Angebote und die Arbeit der Kirchengemeinden. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung von Trogen datiert vom 21. Dezember 1306. Die späteren Markgrafen von Kulmbach-Bayreuth waren seit 1373 Landesherren in Trogen. In Trogen befanden sich drei Rittersitze, die im Besitz der Grafen Reuß, der Markgrafen und von Kursachsen waren. Als Teil des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel Trogen im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. In der Zeit der Deutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg geriet Trogen in unmittelbare Nähe der so genannten Innerdeutschen Grenze zur DDR. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.311, 1987 dann 1.334 und im Jahr 2000 1.584 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Klaus Strobel (SPD). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 538.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 35.000 €. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 59 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 531. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 10 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 16 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 827 ha, davon waren 687 ha Ackerfläche und 140 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Söhne und Töchter der Stadt
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