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Trostberg ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Traunstein. GeografieTrostberg liegt in der Planungsregion Südostoberbayern an der Alz, ca. 30 km nördlich der Chiemgauer Alpen. Es existieren folgende Gemarkungen: Heiligkreuz, Lindach, Oberfeldkirchen und Trostberg. GeschichteArchäologische Funde zeigen, dass die Siedlungsgeschichte bis in die Stein-, Bronze- und Eisenzeit zurückreicht. Doch erste urkundliche Nachweise für die erfolgte Gründung "Trospergs" gibt es erst seit 1233. 1301/7 wurde in einem herzoglichen Urbar das Gericht (und die Grafschaft) Trostberg genannt. Seither war Tostberg immer Besitz der bayerischen Wittelsbacher. Weniger Ackerbürgertum, sondern Handel und Handwerk und insbesondere die Tuchmacherei verhalfen im 17. und 18. Jahrhundert der Stadt zu Wohlstand. Das Landgericht Trostberg, das den nördlichen Teil des heutigen Landkreises Traunstein umfasste, wurde im Jahr 1799 aufgelöst und erst 1803 neu gegliedert. Dabei wurden die Landgerichte Kling und Trostberg zusammengelegt. 1862 kam es zur Gründung des Bezirksamtes (später Landkreis) Traunstein, das verwaltungstechnisch die Landgerichtsbezirke Traunstein und Trostberg umfasste. Im Jahr 1913 wurde Trostberg das Stadtrecht verliehen. 1971 erfolgte die Eingemeindung von Lindach, 1978 die Eingemeindung Heiligkreuz und Oberfeldkirchen. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 10.116 (7.360 ohne die späteren Eingemeindungen), 1987 dann 10.251 und im Jahr 2000 11.627 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Ignaz Sperger (CSU). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Walther Heinze (SPD/Bürgerforum für jung und alt). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 11724 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 6221 T€. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftWirtschaftlich sorgt der Chemiepark Trostberg (Degussa AG und ehemals SKW Trostberg AG) mit seinen international tätigen Industrieunternehmen( Degussa AG, Alzchem und BASF), die Papierfabrik Rieger, die Firma EDEKA CHIEMGAU eG, das Druck- und Verlagshaus Erdl sowie eine Reihe unterschiedlicher Handels- und Handwerksbetriebe für sichere Arbeitsplätze. Trostberg ist somit einer der Orte, die das Bayerische Chemiedreieck bilden. Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 17, im produzierenden Gewerbe 2422 und im Bereich Handel und Verkehr 1266 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 1174 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 3836. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 12 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 137 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3275 ha, davon waren 2591 ha Ackerfläche und 683 ha Dauergrünfläche. Freizeit- und Sportanlagen
Kulturelle Einrichtungen
Schulen
SehenswürdigkeitenDas historische Zentrum ist im "Inn-Salzach-Stil" erbaut, die Gebäude haben alzseitig häufig typische hölzerne Giebel-, Balkon- und Laubenfronten. Sehenswert sind u.a. Reste der Stadtmauer aus unverputztem Tuffquadermauerwerk, eine neugotische Mariensäule und eine Martersäule aus Rotmarmor am Marienplatz und die Katholische Stadtpfarrkirche St. Andreas. Auf dem Schlossberg sind Reste des ehemaligen Pflegschlosses erhalten. Im Stadtteil Heiligkreuz ist die Katholische Kirche Heilig Kreuz erwähnenswert, ein spätgotischer Nagelfluhquaderbau um 1434. Persönlichkeiten
Literatur
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