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Die Gemeinde Uedem liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal. Besonderheit: Am Rathaus befindet sich die Bronzeplastik einer Zuckerrübe, die "Uemse Knoll". GeografieGemeindegebietDie Gemeinde Uedem hat ungefähr 8.500 Einwohner und eine Gemeindefläche von 61 km². Teile des Naturschutzgebiets Uedemer Hochwald liegen im Gemeindegebiet. Nachbargemeinden/-städteDie Gemeinde Uedem grenzt im Norden an die Stadt Kalkar, im Osten an die Stadt Xanten und die Gemeinde Sonsbeck (beide Kreis Wesel), im Süden an die Stadt Kevelaer und die Gemeinde Weeze sowie im Westen an die Stadt Goch. Geschichte
GebietsreformDie Gemeinde Uedem entstand in der heutigen Form am 1. Juli 1969 beim 1. kommunalen Neugliederungsprogramm in Nordrhein-Westfalen. Die Gemeinden Uedem, Keppeln, Uedemerbruch und Uedemerfeld des Amtes Uedem wurden zur neuen Gemeinde Uedem zusammengeschlossen. Am 1. Januar 1975 wurde im Zuge des 2. Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen der Altkreis Kleve mit dem ehemaligen Kreis Geldern und Teilgebieten der Kreise Moers und Rees zum neuen niederrheinischen Großkreis Kleve zusammengefügt. WirtschaftDie Traditionelle Industrie in Uedem waren Schufabriken und landwirtschaftsbezogene Verarbeitungsbetriebe. Ausser einer Fabrik für Arbeitssicherheitsschuhe, einer kleineren Werkstatt für orthopädische Schuhe und einem Schuhgroßhandel ist von der ehemals blühenden Schuhindustrie nichts geblieben. Ansonsten befindet sich im Ort an Größeren Firmen noch eine Maschienenfabrik, eine Firma für Großelektroanalgenbau/Leitungsbau, ein Kartoffelgroßhandel und eine Spedition. Ein weiterer Wirtschaftsfaktor ist in Uedem die Bundeswehr/Nato. VerkehrStraßenSeit dem Bau der AS Uedem an der Bundesautobahn A57 hat der Straßenverkehr in Uedem stark zugenommen. Täglich fahren etwa 5.000 Fahrzeuge von der AS Uedem durch den Ort in Richtung Kleve. Seit vielen Jahren bemüht sich die Gemeinde um eine Umgehungsstraße, die L5-neu, für die Nord-Süd-Verkehrsachse. Der Bund plant eine weitere Ost-West-Straßenverbindung aus dem Münsterland (B67) über Rees (AS A3) bis zur A57 und weiter in die Niederlande. Für diese bereits heute stark belastete Strecke durch die östlichen Bereiche Uedems wird in Zukunft ein Verkehrsaufkommen von 15.000 Fahrzeugen erwartet. SchienenDer Güterverkehr auf dem noch betriebenen Teilstück der Boxteler Bahn von Goch nach Uedem wurde 1963 eingestellt.Der Personenverkehr wurde schon Anfang der 50er Jahre eingestellt, nachdem der Verkehr von Uedem über Uedemerfeld und Uedemerbruch weiter nach Labbeck/Xanten schon nach den Kriegszerstörungen anno 1945 nicht wideraufgenommen wurde. Religiöse OrientierungDie meisten Uedemer sind roemisch-katholisch, wenigere sind protestantisch/evangelisch oder muslimisch. Des weiteren hat der Maharischi-Kult in Uedem in einem ehemaligen Hotel eine Friedensakademie errichtet. Bekannte Uedemer
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