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Uhyst, sorb. Delni Wujezd, ist eine Gemeinde im Niederschlesischen Oberlausitzkreis in Sachsen (Deutschland). GeografieDie Gemeinde liegt an Rande des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft in einer Teich- und Seenlandschaft direkt an der Spree. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Boxberg/O.L. an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Boxberg/O.L. hat. GeschichteDer Ort wurde im Jahr 1342 gegründet. Im 18. Jahrhundert war Uhyst Standort eines angesehenen Internats der Herrnhuter Brüdergemeine. Der junge Hermann von Pückler-Muskau war hier Schüler von 1794 bis 1804. 1937 wurde der Ort in Spreefurt umbenannt, was 1948 wieder rückgängig gemacht wurde. Von 1976 bis 1992 wurde bei Uhyst bis unmittelbar an die Ortsgrenze Braunkohle im Tagebau abgebaut. Wirtschaft
VerkehrUhyst liegt am Kreuzungspunkt der Spree mit der Bahnstrecke Hoyerswerda - Görlitz. Auch die Bundesstraße B 156 von Bautzen nach Weißwasser quert hier Spree und Bahnlinie.
OrtspartnerschaftenUhyst am Taucher (Horny Wujezd) OrtsgliederungOrtsteile sind Drehna (Tranje), Mönau (Manjow) und Rauden (Rudej). SehenswürdigkeitenDer Bärwalder See entsteht aus einem Tagebaurestloch, das seit 1997 geflutet wird. Nach Ende der Flutung im Jahr 2007 wird der See mit 1300 ha und 166,0 Mio. m² Wasservolumen einer der größten Seen Sachsens sein und ein touristischer Anziehungspunkt werden. Geplant ist, einen Gesundheitspark, eine Erlebnisbahn, Campingplätze, Freizeitanlagen, Wohn- und Ferienhaussiedlungen, sowie ein Hotel zu errichten. Uhyst ist auch eine der Teilnehmergemeinden am Landschaftskunstprojekt „Landschaftspark Bärwalder See”. Bauwerke
Literatur
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