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| Basisdaten |
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| Bundesland: |
Bayern |
| Regierungsbezirk: |
Unterfranken |
| Landkreis: |
Würzburg |
| Koordinaten: |
49° 50′ N, 9° 53′ O |
| Höhe: |
167–281 m ü. NN |
| Fläche: |
10,76 km² |
| Einwohner: |
10.120 |
| Bevölkerungsdichte: |
941 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: |
97209 |
| Vorwahl: |
0931 |
| Kfz-Kennzeichen: |
WÜ |
| Gemeindeschlüssel: |
09 6 79 202 |
| Gemeindegliederung: |
3 Ortsteile |
Adresse der
Gemeindeverwaltung: |
Erwin-Vornberger-Platz
97209 Veitshöchheim |
| Webpräsenz: |
www.veitshoechheim.de
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| Bürgermeister: |
Rainer Kinzkofer (SPD) |
Veitshöchheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg und liegt am Main.
Wappen
Das Wappen zeigt St. Vitus, den Ortspatron von Veitshöchheim. Es wurde der Gemeinde am 26. Juli 1563 von Fürstbischof Friedrich von Wirsberg zugeeignet.
Geschichte
0779 Erste Erwähnung Veitshöchheims
- 1097 Erneute urkundliche Erwähnung
- 1246 Wahl Heinrich Raspes zum deutschen König in Veitshöchheim
- 1301 „Höchheim ad sanctum Vitum”: Erstmals wird St. Vitus im Namen erwähnt.
- 1563 Veitshöchheim erhält sein Wappen.
- 1680–1682 Bau des Schlosses in Veitshöchheim unter Fürstbischof von Dernbach durch den Werkmeister Heinrich Zimmer
- 1691 erfolgte Einweihung der Pfarrkirche St. Vitus
- 1702 Beginn des Baus des Hofgartens
- 1727–1730 Bau der Synagoge
- 1803 wird das Amt des Hochstiftes Würzburg zugunsten Bayerns säkularisiert
- 1805 kommt der Ort zum Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana
- 1814 kommt der Ort endgültig an Bayern
- 1818 Verwaltungsreformen in Bayern mit Bildung der heutigen Gemeinde
- 1853–1854 Bau des Bahnhofs mit Königspavillon unter König Maximilian II. von Bayern
- 1902 Gründung der Königlich Bayerischen Obst-, Wein- und Gartenbauschule in Veitshöchheim
- 1976 Eingemeindung des Weilers Gadheim
Wirtschaft
Verkehr
Der Altort ist eine verkehrsberuhigte Zone. Der gesamte Ort ist so gelegen, dass nur Einwohner und Touristen in die Ortschaft fahren.
Straße
Veitshöchheim liegt direkt an der B 27 von Würzburg nach Fulda. Die Entfernung zu Würzburg beträgt ca. 6 km. In der Nähe befinden sich die Autobahnen A 3 und A 7.
Bus und Bahn
- Busse aus Würzburg (WSB Linie 11, 19 und OVF Linie 8065)
- DB Strecke 800 (Würzburg-Thüngersheim)
- Die Maintalbrücke Veitshöchheim der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg führt in unmittelbarer Nähe am Hofgarten vorbei
Ansässige Unternehmen
- Binz Immobilien
- Frankonia Schokoladenwerke GmbH
- Müller Viktor Rolladenbau GmbH
- KBA-Metronic AG
- Mehlig GmbH-Veitshöchheimer Fleischvertrieb
- Mannesmann Demag AG-Stahlwerk
- Staudigel GmbH Möbelserienteile
- Parker Store HPS GmbH- Hydraulik Pneumatik
Öffentliche Einrichtungen
Bildungseinrichtungen
- Vitusschule (Grundschule; gehört zur Eichendorffschule)
- Eichendorffschule (Grund- und Hauptschule)
- Gymnasium Veitshöchheim
- Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau
- Rupert-Egenberger-Schule zur individuellen Lernförderung
- Berufsförderungswerk Würzburg (Berufsbildungseinrichtung für Blinde und Sehbehinderte)
- Caritas- Berufsbildungswerk Don Bosco für Gärtner und Hotelfachkräfte, Außenstelle St. Markushof
- Frühförderstelle Würzburg Stadt und Land
- Sing- und Musikschule
Freizeit- und Sportanlagen
- Geisbergbad (Freibad) Renovierung im Winter 06/07
- Freisportanlage mit Dreifachturnhalle, Lehrschwimmbecken und Beachvolleyball-Anlage
- Tennisplätze
Behörden
- In der Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim sind u.a. die Division Luftbewegliche Operationen samt Stabskompanie sowie Teile des Logistikbataillons 12 , des Feldjägerbataillons 452 und ein Kraftfahrausbildungszentrum stationiert. Sie war ehemals Standort der 12. Panzerdivision
Städtepartnerschaften
- Greve Chianti (Italien), seit 1994
- Pont-l'Eveque (Frankreich), seit 1995
- Geithain (Sachsen), seit 1990
- Rotava (Rothau) (Tschechien), seit 2006
Gemeindegliederung
Neben Veitshöchheim besteht die Gemeinde aus den Ortsteilen Gadheim und Schleehof.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Jüdisches Kulturmuseum und Synagoge
Bauwerke
- Hofgarten Er gilt als einer der schönsten Rokoko-Gärten in Europa. Die Gartenfiguren stammen von Ferdinand Tietz
- Schloss Veitshöchheim, 1680–82 von Fürstbischof von Dernbach errichtet; 1749–53 durch Balthasar Neumann erweitert
- Jüdisches Kulturmuseum Veitshöchheim
- Pfarrkirche St. Vitus
- Erwin-Vornberger-Platz
- Bahnhof
- Dreifaltigkeitsbildstock
- Katholisches Pfarrhaus
- Fürstbischöfliche Kellerei, sehenswert ist der alte Gewölbekeller
- Martinsbrunnen (Märzebrünnle), der älteste Brunnen der Gemeinde
- Martinskapelle, eine der ältesten Kirchen im Landkreis Würzburg
- Eremitenmühle
- Markuskapelle (Ortsteil Gadheim)
- Schaugarten der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (An der Steige)
- Kuratiekirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit (Gartensiedlung)
- Mainfrankensäle
Regelmäßige Veranstaltungen
- Altortfest, alljährlich im Sommer stattfindendes Fest mit kulinarischen Spezialitäten
- Fastnacht in Franken, die Prunksitzung des FVF, die jährlich vom Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird.
- Tag der offenen Tür der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, jedes Jahr am ersten Sonntag im Juli
- Letzte Fuhre, ein Weinfest
Gastronomie
- Über 20 Gaststätten und Cafes
Söhne und Töchter der Stadt
- Heilige Bilhildis von Altomünster (um 655/660–um 750), Gründerin und erste Äbtissin eines Mainzer Marienklosters, heute Altmünsterkirche
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