Verchen in Mecklenburg-Vorpommern


Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Demmin
Amt: Demmin-Land
Koordinaten: 53° 51′ N, 12° 54′ O
Höhe: 1 m ü. NN
Fläche: 11,68 km²
Einwohner: 421
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17111
Vorwahl: 039994
Kfz-Kennzeichen: DM
Gemeindeschlüssel: 13 0 52 082
Adresse der
Amtsverwaltung:
Goethestraße 43
17109 Demmin
Webpräsenz: www.lk-demmin.de
Bürgermeisterin: Petra Kasch
Lage der Gemeinde Verchen im Landkreis Demmin

Verchen ist eine Gemeinde im Zentrum des Landkreises Demmin. Die Gemeinde liegt südwestlich von Demmin. Sie gehört dem Amt Demmin-Land an, das seinen Verwaltungssitz in der Demmin hat. Bis zum 1. Juli 2004 gehörte Verchen zum Amt Borrentin.

Geografie und Verkehr

Verchen liegt ca. 12 km südwestlich von Demmin. Die B 194 verläuft östlich der Gemeinde und ist über den Borrentiner Ortsteil Lindenhof zu erreichen. Die Gemeinde liegt am Nordufer des Kummerower Sees am Abfluss der Peene.

Sehenswürdigkeiten

  • frühgotische ehemalige Klosterkirche St. Marien, im Jahr 1269 erbaut mit den ältesten Glasmalereien in Mecklenburg (in der Klosteranlage befindet sich heute ein Kinder- und Jugendhotel)
  • Seeufer mit Restaurant und Wasserwanderrastplatz
  • Kreuzgewölbe und Tonnengewölbekeller im ehemaligen "Amtshaus"

Geschichte

Verchen wird erstmals im Jahr 1164 urkundlich erwähnt. Seit dem 13. Jahrhundert gab es hier bis zur Reformation ein Benediktinerkloster. Das Kloster wurde von einem slawischen Adligen namens Janice von Virchin gegründet. Von ihm stammt auch der Name der Gemeinde Verchen. Im Jahre 1255 schenkte der Pommernherzog Wartislaw III. das Dorf dem Kloster. Seit dem Jahr 2004 gibt es im Kloster wieder einen Orden und zwar der "Communität Christusbruderschaft".




Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Verchen in Mecklenburg-Vorpommern - 26.5.2012