Veringenstadt in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Sigmaringen
Koordinaten: 48° 11′ N, 9° 13′ O
Höhe: 631 m ü. NN
Fläche: 31,24 km²
Einwohner: 2318
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72519
Vorwahl: 07577
Kfz-Kennzeichen: SIG
Gemeindeschlüssel: 08 4 37 114
Adresse der
Stadtverwaltung:
Im Städtle 116
72519 Veringenstadt
Webpräsenz: www.veringenstadt.de
Bürgermeister: Armin Christ

Veringenstadt ist eine Stadt im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg.

Geografie

Geografische Lage

Veringenstadt liegt im Tal der Lauchert, einem Nebenfluss der Donau, zwischen Gammertingen und Sigmaringen

Stadtgliederung

Die Gemeinde Veringenstadt besteht aus den Ortsteilen

  • Veringenstadt
  • Veringendorf
  • Hermentingen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Burgruine der Grafen von Veringen (Grafschaft Veringen), Peterskapelle mit Fresken des Meisters Strüb aus dem Jahre 1515
  • Rathaus von 1415 (ältestes Rathaus von Hohenzollern), in dem sich das Heimatmuseum befindet, in dem neben anderen Sehenswürdigkeiten auch das "Hexen-Hemd" zu sehen ist, das Anna Bader als Opfer der letzten Hexenverbrennung in Veringenstadt bei ihrer Verurteilung tragen musste.
  • St. Michaelskirche mit Fresken aus dem 13. Jhdt. (älteste Kirche Hohenzollerns) im Ortsteil Veringendorf
  • Strübhaus: ehemaliges Wohnhaus und Werkstatt der Malerfamilie Strüb "Meister von Veringen"(heute Museum mittelalterlicher Malkunst)
  • Wallfahrtskirche Maria Deutstetten
  • Elektrizitätswerk (1902) in Veringendorf
  • Neandertaler-Skulptur
  • Rundweg entlang von Erzgruben, in denen bis Anfang des 20. Jahrhunderts Bohnerz abgebaut wurde
  • Lehrpfad "Lebendige Lauchert"
  • Elternhaus von Kardinal Karl Lehmann

Naturdenkmäler

  • In Veringenstadt gibt es mehrere Höhlen: Göpfelsteinhöhle, Nikolaushöhle, Mühlberg-Höhle, Anna-Kapellen-Höhle. Zahlreiche Funde in diesen Höhlen, die auf den Zeitraum 100.000-60.000 v.Chr. datiert werden konnten, dokumentieren das Leben zu jener Zeit.
  • Der ehemalige Wasserfall Gieß in Veringendorf war, nach der Wassermenge und der Höhe der Travertinstufe, der größte Wasserfall der Schwäbischen Alb. (Siehe auch: Wasserfälle in Deutschland)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 442.

Persönlichkeiten

  • Hermann der Lahme (Hermannus Contractus, Insel Reichenau) aus dem Adelsgeschlecht Altshausen-Veringen
  • Franz Xaver Dieringer (* 1811; † 1876 in Veringendorf), Theologe
  • Oberpostrat Eduard Peters Archäologe und Forscher der Ur- und Frühgeschichte (*1869 +1948 (in Veringenstadt))

Ehrenbürger

  • Stefan Fink (* 2. September 1908; † 12. August 2000) Bürgermeister 1945-1966 und Unternehmer
  • Prof. Dr. Erwin Zillenbiller
  • Altbürgermeister Herbert Krapf

Söhne und Töchter der Stadt

  • Simon Grynaeus geboren in Veringendorf (Deutscher Reformator, Humanist, 1493-1541, Professor für Griechisch und Latein in Heidelberg, später für Theologie in Basel)
  • Franz Saurer (1806-1882)
  • Karl Lehmann (* 1936), Kardinal und Bischof von Mainz, seit 1987 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz



Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Veringenstadt in Baden-Württemberg - 26.5.2012