
|
Vilsbiburg ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Landshut. Sie erhielt ihren Namen durch den Fluss Vils, an dem sie liegt. GeschichteUm 1000 findet sich in einer Beschreibung die erste Erwähnung des Ortes als Dorf Pipurch. 1308 wird Vilsbiburg erstmals als Markt und gleichzeitig Stadt benannt, hatte also damals wohl schon sowohl Markt- als auch Stadtrechte. Vilsbiburg war später Pflegamt und gehörte zum Rentamt Landshut des Kurfürstentums Bayern, es besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1929 wurde die Marktgemeinde Vilsbiburg offiziell zur Stadt erhoben. 1978 wurden die ehemaligen Gemeinden Frauensattling, Gaindorf, Haarbach, Seyboldsdorf und Wolferding nach Vilsbiburg eingemeindet. ReligionenBekannt ist Vilsbiburg durch die katholische Wallfahrtskirche Maria Hilf, die auf einer Kapelle aus dem Jahr 1686 besteht, in der eine kretische Ikone von Maria, der Mutter von der immerwährenden Hilfe, aus dem 14. Jahrhundert Aufnahme fand. Nach und nach entwickelte sich dorthin eine überregional bekannte und vor allem durch die Kapuziner verbreitete Maria-Hilf-Wallfahrt. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 9.263, 1987 9.908, 2000 11.116 und 2002 11.236 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Helmut Haider (Freie Wähler). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 7.814.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 3.243.000 €. Liste der Bürgermeister
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrVilsbiburg liegt am Knotenpunkt der Bundesstraßen B 388 (München-Passau) und B 299 (Landshut-Altötting). Am Bahnhof halten Züge der Verbindung Landshut–Mühldorf–Salzburg. Ansässige Unternehmen
PersönlichkeitenEhrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
SonstigesSportVilsbiburg verfügt über eine sehr erfolgreiche Volleyball-Bundesligamannschaft. Die "Roten Raben Vilsbiburg" erzielten 2005 den zweiten Platz in der Meisterschaft der Damen. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
