
|
Visbek ist eine Gemeinde im Landkreis Vechta in Niedersachsen. GeografieGeografische LageVisbek liegt im Oldenburger Münsterland und ist die nördlichste Gemeinde im Landkreis Vechta am Rand zu den Landkreisen Cloppenburg und Oldenburg. Geologie und HydrogeologieVisbek liegt in der Norddeutschen Tiefebene. Das Gebiet um Visbek besteht hauptsächlich aus glazio-fluviatilen Ablagerungen, die in erster Linie aus lehmigen und sandigen Ablagerungen des Pleistocens bestehen. Bohrungen zeigten, dass die oberste Bodenschicht eine Stärke von ca. 5-7 m hat. Diese Schicht ist unterlagert von einer ca. 10 m starken lehmigen und marligen Sedimentschicht. Sandige Schichten in einer Tiefe von 25-30 m bilden einen ertragreiche Aquifer für Grundwasserförderung. Der oberste Grundwasserleiter befindet sich in einer Tiefe von 2-6 m. KlimaGemäßigtes Seeklima beeinflusst durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee. Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Visbek 8,5° - 9,0°C und es fallen ca. 700 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20-25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25° C übersteigt) gerechnet werden. GemeindegliederungDie Gemeinde Visbek besteht aus dem Ort Visbek und den 13 zugehörigen Bauernschaften Astrup, Bonrechtern, Endel, Erlte, Hagstedt, Halter, Hogenbögen, Meyerhöfen, Norddöllen, Rechterfeld, Siedenbögen, Varnhorn und Wöstendöllen. GeschichteVisbek wurde erstmals am 1. September 819 urkundlich in einer Verleihungsurkunde von Kaiser Ludwig dem Frommen als fiscbechi erwähnt. Die Gegend war aufgrund zahlreicher Grabfunde sicherlich bereits in der Bronzezeit, wenn nicht sogar schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Von Visbek aus leitete Abt Gerbert Castus um 800 n. Chr. die Christianisierung der Sachsen ein. In Visbek wurde die erste Kirche des Missionsbezirkes, die sogenannte Urkirche erbaut. An der gleicher Stelle steht heute die Pfarrkirche "St.Vitus", welche in den Jahren 1872 bis 1876 erbaut wurde. Ein Gerücht besagt, dass in der Bauernschaft Varnhorn der Kaiser Napoleon I. in einem Schafstall übernachtet haben soll. Allerdings ist dieses nie bewiesen worden. PolitikGemeinderatDie 24 Sitze des Gemeinderates verteilen sich wie folgt:
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006) WappenDas Wappen zeigt auf gelbem Grund einen von links oben nach rechts unten laufenden blauen Balken, in dessen Mitte sich ein silberner Fisch nach links oben ausgerichtet befindet. StädtepartnerschaftenDie Partnerschaft mit neun Gemeinden des Kantons Pontvallain im Département Sarthe (Frankreich) besteht seit 1988. Kultur und SehenswürdigkeitenMusik
Bauwerke
Steinsetzungen aus der Jungsteinzeit
Sport
Regelmäßige Veranstaltungen
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDie Gemeinde liegt an der Eisenbahnstrecke Bremen-Osnabrück. Ansässige Unternehmen
Bildung
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
